In Buttermilch eingelegter Schweinebraten und Kartoffelknödel

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Unbezahlte Werbung aufgrund von Markennennung!

Herbst- und Winterzeit ist für mich Braten- und Gulaschzeit. Zumindest mache ich im Frühjahr und Sommer nie Braten… warum auch immer? Geht es euch auch so?

Für meine Brotteige verwende ich sehr gerne Buttermilch. Sie werden dadurch besonders aromatisch und schön fluffig. Buttermilch ist aber auch toll, um Fleisch darin zu marinieren. Es wird dadurch ganz besonders zart. Ich nehme für Schweinebraten immer Schweinerücken… ihr könnt aber auch ein durchwachseneres Stück nach eurer eigenen Wahl dafür nehmen.

Ich kaufe seit vielen Jahren nur noch Schweinefleisch von der Schwäbisch-Hällischen Erzeugergemeinschaft, einem regionaler Zusammenschluss von Bauern, die die Tiere artgerecht halten. Das schmeckt man bei jedem Stück Fleisch. Hier könnt ihr schauen, ob es auch in eurer Nähe (Baden-Württemberg) eine Metzgerei mit diesem Fleisch gibt oder ihr könnt bequem im Online-Shop bestellen. Ich mache hier unbezahlte Werbung für dieses Fleisch, weil wir es seit 20 Jahren ausschließlich essen und super zufrieden damit sind.

Bei uns gab es dazu selbstgemachte Kartoffelknödel… das Rezept habe ich euch gleich mit dazugeschrieben… und in Butter geschwenkten Rosenkohl. Für die Knödel solltet ihr unbedingt mehligkochende Kartoffeln nehmen.

In Buttermilch eingelegter Schweinebraten und Kartoffelknödel, für 4-6 Personen

Portionen
valesaschell
Kategorie Fleisch, Schweinefleisch

Zutaten
  

Schweinebraten

  • 1,2 kg Schweinebraten, bei mir Schweinerücken
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Wachholderbeeren
  • 3 Tomaten
  • 3 Karotten
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • 1 TL Majoran getrocknet
  • 750 g Buttermilch
  • Mehl
  • Butterschmalz
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Wasser
  • 3 TL mediterrane Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprika
  • 3 TL Zwetschgenmus
  • 1 TL Sojasoße
  • 2 TL geröstetes und gemahlenes Altbrot, alternativ Semmelbrösel
  • 150 g Sahne
  • 2 EL Creme Fraiche

Kartoffelknödel

  • 900 mehligkochende Kartoffeln
  • 3 Eigelb
  • 80 g Kartoffelmehl
  • 40 g Butter
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Anleitungen
 

Schweinebraten

  • Fleisch salzen und pfeffern. Knoblauch fein hacken, Wachholderbeeren zerdrücken. Fleisch mit Wachholderbeeren und Knoblauch einreiben.
  • 1 Tomate und Kräuter im Mixer zerkleinern. Mit der Buttermilch vermischen und über den Braten gießen. 2-3 Tage marinieren.
  • Fleisch rausnehmen, mit Küchenpapier abtrocknen, salzen und pfeffern und mit Mehl bestäuben. Im Butterschmalz rundherum anbraten.
  • Zwiebeln und Karotten würfeln und beides zugeben. Restliche Tomaten grob zerkleinern und mit dem Tomatenmark zugeben. Mit Wasser begießen. Gemüsebrühe, Paprika und Zwetschgenmus dazugeben.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Braten aufkochen und in die Mitte von oben ein Bratenthermometer stecken. In den Backofen geben und ca. 1 Stunde offen garen, bis das Thermometer eine Kerntemperatur von 65-70 Grad anzeigt.
  • Rausnehmen. Das Fleisch auf ein Holzbrett legen und 15 Minuten nachziehen lassen.
  • Den Fond mit dem Pürierstab pürieren und durch einen feinen Sieb geben. Soße wieder in den Topf zurückgeben und aufkochen. Wenn sie nicht genügend eingedickt ist, geröstetes Altbrot dazugeben und 5 Minuten kochen lassen. Sahne und Creme fraiche unterrühren und mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Bei uns gabs dazu selbstgemachte Kartoffelknödel und Rosenkohl.

Kartoffelknödel

  • Kartoffeln mit der Schale kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Noch warm pellen und entweder durch eine Kartoffelpresse drücken (am besten 2 mal, damit es richtig fein wird) oder fein zerstampfen.
  • Butter schmelzen, etwas braun werden lassen.
  • Kartoffelmehl über die Kartoffeln streuen. Eigelb darauf verteilen. Flüssige Butter und Gewürze darüber geben und alles mit einem Holzkochlöffel zu einem glatten Teig verkneten. 20 Minuten stehen lassen.
  • Den Teig zu einer langen Rolle formen und in  dicke Scheiben schneiden.
  • Aus jeder Scheibe mit den Händen runde Klöße formen. In siedendem Salzwasser 15-20 Minuten garziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
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4 Kommentare

  1. Klaus Genz

    das werde ich mal kochen

  2. Christine Erika

    Hi – liebe Valesa, jetzt hab ich glatt Hunger bekommen, das schaut lecker aus und ist mal eine Alternative die ich mir vormerke. Danke für deine Ausführungen.
    LG Christine

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