Urdinkel-Toastis

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Toasties gehören bei uns zum normalen Vorrat im Tiefkühlschrank. Sie sind so praktisch, weil man sie einfach rausholen, kurz auftauen und dann toasten kann! Aufgrund einer Lesernachfrage in meiner Facebookgruppe habe ich jetzt mal reine Dinkeltoasties mit 30 % Urkorn-Dinkelmehl gemacht. Meine Urkornsorten habe ich alle von der Urkornmühle Hecker, die hier in meiner Nähe ist. Es handelt sich bei allen Sorten um sehr feingemahlenes Mehl, das fast wie Puderzucker ist und sich dadurch sehr gut verbacken lässt. Wer kein Urdinkelmehl hat, kann Dinkelvollkornmehl nehmen. Rezepte für weitere Toasties findet ihr in meinem Blog:

Wie bei allen anderen Toasties werden auch hier die Teiglinge nach der Stückgare erst in einer Pfanne gebraten und dann noch kurz im Backofen fertig gebacken. Toasties sind ganz leicht zu machen, da man sie nicht formen oder falten muss – der Teig wird erst ausgerollt und anschließend mit einem Glas oder einer runden Ausstechform ausgestochen! Ich mache sie relativ groß, kann man aber einfach nach Geschmack machen. Traditionell haben sie in England eher den Durchmesser von Muffins!

Die Toasties sind so lecker geworden, dass sie sich zu unseren Favoriten entwickeln könnten. Sowohl ungetoastet wie getoastet finde ich sie von allen Sorten, die ich bisher gemacht habe, die besten. 

Ich habe mir übrigens vor einigen Wochen ein wenig von meinem Lievito Madre in einen Urkorn-LM umgezüchtet, den ich für diesen Teig verwendet habe.

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Zutaten für 16-20 Stück, je nach Größe

Hefevorteig

  • 50 g Urkorn-Lievito Madre, alternativ normaler LM, mindestens 4 Stunden vorher gefüttert (wer keinen LM hat, nimmt im Hauptteig nochmal 2 g frische Hefe)
  • 200 g Dinkelmehl 1050
  • 150 g Buttermilch, alternativ Milch
  • 1 g frische Hefe

Aus den Zutaten einen Vorteig herstellen und 12-14 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Kochstück

  • 50 g Urdinkel-Vollkornmehl von Hecker
  • 250 g Wasser
  • 16 g Salz

Mehl mit dem Wasser und Salz glattrühren und aufkochen. Kurz kochen lassen. 3-4 Stunden abkühlen lassen. Kann auch am Vortag gemacht und kühl gestellt werden.

Hauptteig

  • Hefevorteig
  • Kochstück
  • 3 g frische Hefe (5 g, falls im Hefevorteig kein LM verwendet wird)
  • 300 g Dinkelmehl 630
  • 150 g Urdinkel-Vollkornmehl von Hecker
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 2 TL Zucker, alternativ Honig oder Agavendicksaft
  • Maismehl zum Ausrollen und bestäuben

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Zutaten, außer Butter, in die Schüssel der Teigmaschine geben und 7 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 2 Minuten auf höchster Stufe verkneten (Kenwood CC Stufe min. und 1). Nach insgesamt 6 Minuten die Butter in Stücken dazugeben und mit unterkneten.

Zubereitung im Thermomix

Hefevorteig, Kochstück, Hefe, Ei und Zucker in den Topf geben und auf Stufe 3 / 1 Minute mischen. Mehl in den Topf geben und auf der Teigstufe / 5 Minuten unterkneten. Butter in Stückchen über die Deckelöffnung dazugeben und weitere 2 Minuten auf der Teigstufe mit unterkneten.

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Den Teig in eine leichte geölte Schüssel geben und 3 Stunden abgedeckt gehen lassen. Nach 1,5 Stunden nochmal falten und wieder umdrehen.

Das Backbrett mit Maismehl oder feinem Maisgrieß bestreuen (es kann auch Dinkelmehl oder Dinkeldunst genommen werden, wenn man keines hat) . Den Teig darauf geben.

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Die Oberfläche des Teiges ebenfalls mit Maismehl bestreuen und den Teig ungefähr 1 cm dick ausrollen.  Mit einer runden Form oder einem Glas Teiglinge ausstechen.

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Die Teiglinge auf Backfolie legen und 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine beschichtete Pfanne mit Maismehl ausstreuen und die Teiglinge bei mittlerer Hitze von jeder Seite 4 Minuten braten, bis sie etwas Farbe bekommen. Es ist völlig normal, dass die Teiglinge erst in der Pfanne richtig aufgehen!

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Dann direkt in den vorgeheizten Backofen auf ein Backblech geben und nochmal 10 Minuten bei 200 Grad backen.

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Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fa. Hecker Urkorn und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über die Produkte.

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Hartmut Probst

    Die sehen nicht nur köstlich aus, die sind es! Meine Familie ist total begeistert. Muss ich jetzt öfters machen, war die Aussage nach dem Frühstück. Was will man mehr. Wobei ich musste feststellen, man sollte sie nicht zu klein machen, sonst hat man Probleme mit dem Entnehmen aus dem Toaster. Werde mir noch einen entsprechenden Ring zum ausstechen besorgen.
    Eine Frage hätte ich noch, halbiert du die Tosties vor dem einfrieren und wie lange brauchen die zum auftauen ungefähr?

    • valesaschell

      Freut mich! Nein, ich friere sie ganz ein und taue sie kurz in der Mikro auf und toaste sie dann! LG Valesa

  2. Die sehen ja köstlich aus….ich mag diese Toasties zu gerne.

    LG
    Dagmar

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