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Apfelbutter

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Apfelbutter hat eigentlich nichts mit Butter zu tun, es ist eher so eine Art stark eingekochte Apfelmarmelade. Die Äpfel werden so lange bei niedriger Temperatur gekocht, bis der darin enthaltene Zucker karamellisiert. Da das wirklich sehr lange dauert, ist der Slowcooker für die Zubereitung ideal. Die Äpfel werden erst bei höherer Temperatur für eine Stunde gekocht und dann weitere 5 Stunden auf low. Wer keinen Slowcooker hat, kann die Apfelbutter einfach langsam im Topf vor sich hinköcheln lassen, dazu habe ich ebenfalls unten die Anleitung aufgeschrieben!

Heraus kommt eine wunderbar intensive Apfelmarmelade, die sehr lecker auf’s Brot oder im Joghurt schmeckt. Sie passt außerdem zu Waffeln, Pfannkuchen und anderen Mehlspeisen und natürlich zu Kartoffelpuffer. Ich nehme sie auch für Schichtdesserts oder als Kuchenfüllung.

Je nach Apfelsorte kann es sein, dass man zum Schluss nochmal Zucker zugeben oder die Masse mit Gelierzucker oder Geliermittel noch andicken muss. Ich habe schon Apfelbutter gemacht, wo es nicht nötig war und wo es nötig war!

In Schraubgläser abgefüllt hält sie durch den Zuckergehalt ca. 1 Jahr.

Meine Rezepte mit Apfelbutter:

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Zutaten:

  • 2,5 kg Äpfel
  • 200 g brauner Zucker
  • 200 g weisser Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Tasse Apfelsaft
  • 1 Zimtstange
  • 1/4 TL Salz

 

Zubereitung im Thermomix und Slowcooker

Die Äpfel schälen, entkernen und jeweils 1 kg im Thermomix mit Hilfe des Spatels auf Stufe 5 / 20 Sekunden zerkleinern. In den Topf des Slowcookers geben. Vanilleschote längs durchschneiden und mit allen anderen Zutaten in den Topf geben.

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1 Stunde auf 110 Grad kochen. 5 Stunden auf 95 Grad weiterköcheln. Gelegentlich umrühren. Die Masse sollte dicklich braun einkochen.

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Danach noch eine weitere Stunde mit offenem Deckel einkochen. Vanilleschote und Zimtstange entfernen. In den letzten 5 Minuten mit dem Pürierstab noch feiner pürieren.

Zubereitung im Kochtopf

Die Äpfel schälen, entkernen und entweder von Hand mit einer groben Reibe oder mit einem Mixer zerkleinern. Es gibt auch die Möglichkeit einfach die gesamte Apfelmenge geviertelt zuerst 20-30 Minuten zu kochen,  dann grob zu pürieren und wie unten beschrieben, weiter zu kochen.

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In den Topf geben. Vanilleschote längs durchschneiden und mit allen anderen Zutaten in den Topf geben. 1 Stunde kochen. 3 Stunden auf niedriger Temperatur weiterköcheln, so dass es nur ein wenig köchelt. Gelegentlich umrühren. Die Masse sollte dicklich braun einkochen. Die ganze Zeit einen Deckel auf den Topf setzen und aufpassen, wenn die Masse umgerührt wird! Topf erst zur Seite stellen und dann rühren, sonst spritzt es unter Umständen. Dann wieder auf die Herdplatte stellen und weiterkochen. Danach noch eine weitere Stunde mit offenem Deckel einkochen. Vanilleschote und Zimtstange entfernen. In den letzten 5 Minuten mit dem Pürierstab noch feiner pürieren.

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Wenn nötig, Gelierzucker oder Geliermittel zugeben und nochmal aufkochen. Falls es nicht süß genug ist, weiteren Zucker nach Geschmack dazu geben und nochmal aufkochen.

In Schraubgläser füllen. Wie bei Marmelade eine Minute umgedreht hinstellen, dann wieder umdrehen.

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20 thoughts on “Apfelbutter”

  • Hallo,
    ich habe das Rezept im Kochbuch für den Instant Pot gefunden. Klingt sehr lecker! Leider kann ich die angegebenen Temperaturen dort nicht einstellen. Kannst du mir bitte die Einstellungen für den Instant Pot verraten?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Moni

      • Hallo Valesa,
        Vielen Dank für Deine Antwort!
        Der Instant Pot hat im Slow Cooking Bereich nur high medium und low. Diese drei Einstellungen decken einen Bereich von 88 bis 99 Grad ab.
        Ich möchte mir gerne einen Multikocher zulegen, der als Schnellkochtopf und Slowcooker geeignet ist und sammle gerade Informationen. Gut finde ich den Edelstahl Innentopf ohne empfindliche Beschichtung. Allerdings ist es wohl auch schwierig, wenn man die Temperatur nicht genau einstellen kann. Welchen Multikocher verwendest du?
        Übrigens, ganz herzlichen Dank für deine vielen leckeren Rezepte!
        LG Moni

        • Ich habe den von Rosenstein, würde aber heute auch einen anderen kaufen! Du kannst dich auch bei Gabi Frankemölle darüber informieren, welche Töpfe gut sind, sie stellt ganz viele in ihrem Blog vor! LG Valesa

  • Ich habe das Rezept gestern nachgekocht und finde diese Appel Butter sehr lecker. Selbst mein Mann, ein waschechter US-Amerikaner, sagt, sie wäre sehr gut – fast wie die von seiner Großmutter. Wenn das mal kein Lob ist 🙂

    • Liebe Michaela, das kann ich mir auch gut vorstellen! So wie Pflaumenmarmelade, die man stundenlang auf einem Backblech köchelt. Ich freue mich über deine Rückmeldung, falls du es so machst! LG Valesa

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