Kartoffel-Kürbis-Brot

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Nachdem ich bereits im September Kürbis-Kokos-Marmelade und Kürbis-Kokossuppe gemacht habe und ja weiterhin Kürbiszeit ist, habe ich heute mal ein Kartoffel-Kürbisbrot kreiert. Ich habe je zur Hälfte Kartoffeln und meinen Lieblingskürbis Hokkaido genommen, damit der Kürbisgeschmack nicht zu penetrant ist. Und natürlich mussten bei einem Kürbisbrot auch Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl mit rein. Ich habe bereits gestern einen Weizensauerteig und einen Hefevorteig angesetzt und als Flüssigkeit zum Hauptteig Buttermilch genommen. Da ich im Kühlschrank noch Lievito Madre hatte, der weg musste, habe ich davon auch noch etwas zum Teig gegeben. Bei so viel guten Zutaten müsste es eigentlich ganz lecker werden…dachte ich! Ich konnte natürlich mit dem Anschneiden mal wieder nicht warten und musste es noch warm probieren! Es ist nicht nur ganz lecker geworden, es ist bombastisch lecker geworden, wirklich ein Gaumenschmaus! Das werde ich jetzt öfter backen!

Ich habe gleich das 3-fache Rezept gemacht und 2 grosse freigeschobene und 2 kleine Brote in Kastenformen gebacken.

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Zutaten für 1 Brot

Gemüse

  • 90 g gekochte und gewürfelter Hokkaidokürbis
  • 80 g gekochte und gewürfelte Kartoffeln

Weizensauerteig

  • 70 g Wasser
  • 70 g Weizenmehl 550
  • 10 g ASG Weizensauer

Alle Zutaten vermischen und 16-20 Stunden gehen lassen.
Hefevorteig

  • 70 g Weizenmehl 1050
  • 70 g Wasser
  • 4 g frische Hefe

Alle Zutaten vermischen und 12-16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Hauptteig

  • Kürbis- und Kartoffelwürfel
  • Weizensauerteig
  • Hefevorteig
  • 35 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 20 g Roggenvollkornmehl
  • 15 g Weizenvollkornmehl
  • 125 g Buttermilch
  • 30 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank (kann aber auch einfach weggelassen werden), am Vortag gefüttert und über Nacht stehen gelassen
  • 12 g Salz
  • 1 TL Backmalz
  • 10 g Kürbiskerne
  • 10 g Kürbiskernöl
  • 10 g Olivenöl
  • 2 TL Zuckerrübensirup

Zubereitung

Die Kürbis- und Kartoffelwürfel mit der Buttermilch pürieren (entweder im Thermomix oder mit dem Pürierstab).

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Kneten

Mit allen restlichen Zutaten in die Teigknetmaschine geben und erst auf kleinster Stufe 3 Minuten, dann auf mittlerer Stufe weitere 10 Minuten kneten.

Stockgare

Den Teig auf ein Backbrett geben und ein paar mal falten. 2 Stunden gehen lassen. Nach 30 und 60 Minuten nochmal falten.

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Formen

Den Teig rund- bzw. langwirken. Mit dem Schluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb geben.

Stückgare

90 – 120 Minuten abgedeckt gehen lassen.

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Backen

Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech oder Backstahl mit aufheizen. Die Teiglinge auf einen Einschiesser stürzen. Nicht einschneiden, sie reissen von alleine auf. Bei 250 Grad 15 Minuten backen, dann den Ofen auf 200 Grad runterschalten und weitere 35 Minuten backen. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden, nach 10 Minuten den Dampf ablassen.

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5 Kommentare

  1. Lieben Dank für die schnelle Antwort und herzliche Grüße aus Berlin!

  2. Hallo Valesa!
    Wie verhält es sich denn, wenn in einem Rezept sowohl Hefe, als auch Weizensauerteig und LM vorkommen.
    Die LM ist ja auch eine Art hefelastigerer Sauerteig. Da tun sich mir ein paar Fragen auf:

    Im Rezept steht leider nicht, ob Du weichen oder festen Weizensauer nimmst.
    Ich habe derzeit nur ein aus Roggen-ASG umgezüchtetes festes 550er-Weizen-ASG, das LM sehr nahe kommt.
    Also ein festes, aber mildes Weizensauer-Anstellgut mit guter Triebstärke.
    Kann ich für den Sauerteigansatz auch ausschließlich dieses verwenden und sollte ich dann den LM-Anteil aus dem Hauptteig mit in die Menge einrechnen oder beide Mengen wie im Rezept getrennt händeln?
    Sollte ich dann auch etwas mehr Wasser einrechnen (falls Du im Rezept mit weichen Weizensauerteig arbeitest)?

    • valesaschell

      Liebe Caro, bei mir ist Sauerteig immer weich und LM immer fest geführt! Du kannst das gut untereinander ersetzen! Ich mache solche „Mischrezepte“ oft, weil ich übrige Teige habe, die ich verwerten möchte! LG Valesa

  3. soll ich die kürbis- und kartoffelwürfel vorkochen oder roh pürieren? lg

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