Ruch-Korn-Kasten

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Ich kombiniere mittlerweile sehr gerne Urkornsorten mit besonderen Mehlsorten…. das ergibt durchweg geschmackvolle Brote. Mein Urkornmehl beziehe ich seit Jahren von den Urkornpuristen, die es nicht nur selbst unter sehr umweltfreundlichen Bedingungen anbauen, sondern auch vermahlen und selbst vermarkten.  Das Mehl wird mit einem besonderen Mahlverfahren puderzuckerfein vermahlen, was es besonders backstark macht.

Mit einem Brühstück aus ganz viel Saaten, Flocken und Getreideschrot und mit Ruchmehl und Waldstaudenroggen wird dieses Brot wunderbar saftig und aromatisch. Es bleibt lange frisch und schmeckt zu süßen und herzhaften Belägen.

Statt der Gare bei Raumtemperatur kann nach der Stockgare auch eine kühle Übernachtgare gemacht werden. Dann lässt man den Teig ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen und stellt ihn anschließend 8 Stunden kühl. Das Brot ist übrigens auch sehr gut für Anfänger geeignet, da sich der Teig sehr gut handeln lässt.

 

Ruch-Korn-Kasten, 1 großes Kastenbrot, ca. 1500 g, Form 30 x 12 cm oder 2 kleine Kastenbrote von je 750 g, Formen 17,5 x 9,5

Zutaten
  

Roggensauerteig

Brühstück

  • 100 g Rotkornweizen-Schrot grob, Mockmill Stufe 19, alternativ anderer Weizenschrot
  • 50 g grobe Haferflocken, alternativ andere Flocken
  • 50 g Hirse
  • 20 g geschrotete Leinsamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Semola von bongu, alternativ Vollkornmehl nach Wahl
  • 50 g Kürbiskerne
  • 400 g kochendes Wasser

Hauptteig

Anleitungen
 

Roggensauerteig

  • ASG im Wasser auflösen und das Mehl untermischen. Möglichst warm 4-6 Stunden gehen lassen (bei mir waren es 28 Grad, so wird der Sauerteig milder). Alternativ bei Raumtemperatur 8-12 Stunden gehen lassen.

Brühstück

  • Alle Zutaten trocken rösten und mit kochendem Wasser überbrühen. 2-3 Stunden quellen lassen. Das Brühstück kann am Vorabend mit dem Sauerteig hergestellt und kühlgestellt werden, sobald es abgekühlt ist.

Zubereitung in der Häussler/Kenwood

  • Brühstück, Sauerteig, das gesamte Mehl, Wasser, Hefe und Zuckerrübensirup in die Schüssel geben und 2 Minuten auf kleiner Stufe vermischen. 1 Stunde abgedeckt stehen lassen (Fermentolyse).
  • Den Teig auf kleinster Stufe 5 Minuten kneten. Salz dazu geben und weiter 7 Minuten auf Stufe 2 kneten.

Zubereitung in der Ankarsrum

  • Walze und Teigabstreifer einsetzen. Brühstück, Sauerteig, das gesamte Mehl, Wasser, Hefe und Zuckerrübensirup in die Schüssel geben und 2 Minuten auf Stufe 1 vermischen. 1 Stunde abgedeckt stehen lassen (Fermentolyse).
  • Den Teig auf Stufe 1 / 8 Minuten kneten. Salz dazu geben und weiter 12 Minuten auf Stufe 2 kneten.

Zubereitung im Thermomix

  • Zuerst das Mehl, dann Sauerteig, Wasser, Hefe und Zuckerrübensirup in den Topf geben und 30 Sekunden auf Stufe 3 vermischen. 1 Stunde abgedeckt stehen lassen (Fermentolyse).
  • Salz und das Brühstück dazugeben und den Teig auf der Teigstufe 3 Minuten kneten.

Stockgare

  • Den Teig in eine große Schüssel geben, die vorher dünn mit Öl eingepinselt wurde und falten. Abgedeckt 2,5 Stunden gehen lassen. Nach 1 und 2 Stunden nochmal falten.

Formen

  • Den Teig auf eine mit Mehl bestäubte Unterlage geben und langwirken. Mit dem Schluss nach unten in eine Kastenform geben und abdecken. Wenn dir der Teig zu weich zum formen ist, kannst du ihn direkt in die Kastenform geben und mit nassen Händen glattstreichen.

Stückgare

  • 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Alternativ bei 26-28 Grad 1,5 Stunden gehen lassen.

Backen

  • Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit aufheizen, falls du keinen Backstahl oder Backstein hast.
  • Bei 250 Grad 15 Minuten backen, dann den Backofen auf 200 Grad runterstellen und weitere 35 Minuten backen. Gleich beim Einschiessen den Ofen schwaden oder das Brot mit Wasser einsprühen. Nach 10 Minuten den Backofen kurz öffnen und den Dampf etwas abziehen lassen.
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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit den Urkornpuristen und der Fa. Bongu und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über die Produkte.

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4 Kommentare

  1. Annika Knopp

    Liebe Valesa, vielen Dank für dieses tolle Rezept! Es ist geschmacklich und von der Konsistenz super geworden. Total saftig und körnig, mit schöner Kruste. Auch die Herstellung ist verhältnismäßig „einfach“ und kann innerhalb eines Tages geschafft werden, wenn die höheren Temperaturen für die jeweilige Gare erreicht werden können. Werde das Rezept sicherlich noch öfter machen! Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 😊

  2. Hallo Valesa,

    Bis auf die Hirse habe ich alle Zutaten, was kann ich anstatt Hirse nehmen?

    LG Angelika

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