Lotti Karotti

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Vor kurzem habe ich beim Einkauf im italienischen Supermarkt gerösteten Sesam entdeckt, der natürlich gleich in meinen Einkaufswagen gewandert ist. Daraus ist die Idee für dieses Brot entstanden. Den Sesam habe ich mit gerösteten Sonnenblumenkernen und geraspelten Karotten vermischt und 2 Stunden stehen lassen. So können die Saaten schon ein wenig der Flüssigkeit von den Karotten aufnehmen, werden aber nicht so weich. Das Brot enthält zur Hälfte frisch gemahlenen Rotkornweizen… neben Gelbweizen-Vollkornmehl zur Zeit mein absoluter Favorit!

Herausgekommen ist ein unglaublich leckeres Brot, mit einer ganz leicht süßlichen Note, das aber auch gut zu Herzhaftem passt und lange frisch hält!

Der Teig lässt sich gut am frühen Abend vorbereiten. Ich habe um 19 Uhr den Teig geknetet, ihn bis 22 Uhr gehen lassen, geformt und noch bis 24 Uhr in der Küche stehen lassen. Dann bis morgens um 8 Uhr in den Kühlschrank gestellt und morgens nochmal 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Die Zeit im Kühlschrank kann um 1-2 Stunden varieren, also z.B. auch nur 6 Stunden oder auch 10 Stunden betragen. Alternativ kann der Teig auch 3-4 Stunden bei Raumtemperatur gehen… allerdings hat das Brot dann weniger Aroma!

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Lotti Karotti, 1 Kastenbrot, ca. 1050 g

Zutaten

Quellstück

  • 170 g Karotten, geschält und gerieben
  • 50 g gerösteter Sesam
  • 50 g geröstete Sonnenblumenkerne

Hauptteig

  • 250 g Rotkornweizen frisch gemahlen, alternativ anderes Vollkornmehl
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 100 g Dinkelmehl 1050
  • 100 g Roggenmehl 1150
  • 280 g Buttermilch
  • 130 g Wasser
  • 2 g frische Hefe
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 12 g Salz
  • 10 g Sesamöl, alternativ anderes Öl

Anleitungen

Quellstück

  • Die Zutaten vermischen und 1-2 Stunden stehen lassen. Es kommt keine Flüssigkeit dazu!

Zubereitung in der Kenwood

  • Das Mehl mit der Buttermilch und dem Wasser in die Schüssel der Teigmaschine geben und 2 Minuten auf kleinster Stufe vermischen, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. 60 Minuten abgedeckt quellen lassen (Autolyse). Hefe und Agavendicksaft dazugeben und 3 Minuten auf kleinster Stufe kneten. Salz dazugeben und weitere 12 Minuten auf mittlerer Stufe (Stufe1) kneten. Nach 5 Minuten das Öl zugeben, nach 9 Minuten das Quellstück zugeben und unterkneten.

Zubereitung in der Ankarsrum

  • Das Mehl mit der Buttermilch und dem Wasser in die Schüssel der Teigmaschine geben, Walze und Teigabstreifer einsetzen und 2 Minuten auf kleinster Stufe vermischen, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. 60 Minuten abgedeckt quellen lassen (Autolyse). Hefe und Agavendicksaft dazugeben und 5 Minuten auf kleinster Stufe kneten. Salz dazugeben und weitere 20 Minuten auf mittlerer Stufe (Stufe1) kneten. Nach 12 Minuten das Öl zugeben, nach 14 Minuten das Quellstück zugeben und unterkneten.

Zubereitung im Thermomix

  • Zuerst das Mehl, dann die Buttermilch und Wasser in den Topf geben und auf Stufe 4 / 1 Minute mischen. Abgedeckt 1 Stunde stehen lassen (Autolyse). Hefe und Agavendicksaft dazugeben und auf der Teigstufe 7 Minuten kneten. Nach 2 Minuten das Salz, nach 4 Minuten das Öl über die Deckelöffnung dazugeben. Nach 5 Minuten das Quellstück dazugeben und mit unterkneten.

Stockgare

  • Den Teig in eine leicht geölte Schüssel mit Deckel geben. Ein paar mal falten, rundwirken und 3 Stunden abgedeckt gehen lassen. Nach 60 und 120 Minuten nochmal falten und rundwirken.

Formen

  • Den Teig langwirken und mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform setzen.

Stückgare

  • 2 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Über Nacht weitere 8-10 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Morgens die Kastenform aus dem Kühlschrank nehmen und weitere 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Backen

  • Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form bei 250 Grad einschieben, falls sie offen ist, schwaden. Ich habe in einer geschlossenen Form gebacken, da ist es nicht nötig. Nach 15 Minuten auf 220 Grad runterschalten und weitere 30-35 Minuten backen.

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Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Firma Urkornpuristen entstanden und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über die Produkte.

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18 Kommentare

  1. Fretz Christian

    Hallo, hast du die Gussform in den Kühlschrank gepackt ? Oder später nochmals umgetopft ?

  2. Gabi Riedel

    Hallo Valesa,
    habe am Wochenende dein Brot gebacken und muss sagen es ist super geworden und ist total lecker 😋. Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Gruß Gabi

  3. Gabi Riedel

    Hallo Valesa, im Gußtopf gehen lassen geht ja nicht, den würde ich ja im Ofen vorheizen. Okay dann besorge ich mir erstmal eine Kastenform, musste meine letzte vor kurzem entsorgen, weil sich die Beschichtung gelöst hat. Danke für die schnelle Antwort.
    LG Gabi

  4. Gabi Riedel

    Hi , kann ich das auch im Gußtopf backen rundgewirkt ,oder ist der Teig dafür zu weich?
    Gruß Gabi

    • valesaschell

      Du meinst, ihn dann aucv darin gehen lassen? Der Teig ist schon etwas weicher! LG Valesa

  5. beatebeatebella

    Sehr geschmackvolles Brot, anstelle von Sonnenblumenkernen habe ich gemischte Kerne genommen. Klasse Brot 😊😋😋

  6. Hallo, ich als blutiger Backanfänger frage mich gerade, ob die Hefe schon aufgelöst in etwas Wasser dazu zugeben ist oder??? 🙈

  7. Waltraud Brüssel-Fleischer

    Also das mit dem Quellstück ist eine tolle Idee! Werde ich nächstens auch so machen 😉 Da habe ich dann weniger Wasser im Quellstück und kann das besser im Teig anwenden 🙂

  8. Waltraud Brüssel-Fleischer

    Das mit dem Quellstück ist ja eine tolle Idee! Da wäre mein Brot sicherlich nicht so „saftig“ geworden! Mach ich nächstes Mal auch so 😉 Danke!

  9. Welche Menge wäre gut?

    • valesaschell

      Das hängt von so vielen Komponenten ab, dass es schwierig ist, das so pauschal zu beantworten… Triebfähigkeit, Gehzeit, Raumtemperatur…

  10. Toll! Kann man das Brot auch mit livito Madre machen?

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