Geflügelfond selbst machen auf Vorrat


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Es geht nichts über selbst gemachte Fonds. Die kann man mit den Brühwürfeln oder anderen industriell hergestellten Brühen oder Fonds überhaupt nicht vergleichen. Ich mache immer eine große Menge. Das reicht mir dann für ein paar Monate. Und es macht eigentlich wenig Arbeit…! Ich mache es mir aber auch nicht umständlich! Da ich keine klare Brühen brauche – ich nehme den Fond nur für Geflügel-Soßen und andere Geflügelgerichte, schöpfe ich nichts ab, sondern lasse einfach den Fond wie angegeben kochen! Durch die Röstaromen bekommt der Fond eine schöne braune Farbe und ist somit eine tolle Soßengrundlage!

Der fertige Fond kann eingefroren oder eingeweckt werden. Ich fülle ihn kochend heiß in Schraubgläser und verschliesse diese sofort. Dadurch ist der Fond monatelange haltbar. Wenn dir das nicht sicher genug ist… du kannst den Fond auch noch zusätzlich einwecken. Wie das ganz einfach im Backofen geht, beschreibe ich ganz unten. Ich mache das jedoch seit vielen Jahren so und mir ist noch nie ein Fond schlecht geworden.

Außer Geflügelfond mache ich auch

Den Geflügelfond verwende ich z. Bsp. für Suppen, Soßen zu Geflügelgerichten, Risotto, Curry’s und Ragouts mit Geflügel. Ich habe bei uns im Ort das Glück, eine Geflügelmetzgerei zu haben und bestelle da immer Putenknochen, also Knochen mit Fleischresten. So benötige ich keine Suppenhühner, die wir überhaupt nicht mögen!

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Zutaten für ca. 4 – 5 l Geflügelbrühe

  • 3 kg Geflügelkarkassen, Putenknochen oder 2 Suppenhühner
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Karotten
  • 300 g Knollensellerie
  • 2 Stangen Lauch
  • 4 Tomaten
  • 1 ganzer Staudensellerie
  • 3 TL Knoblauchpaste selbstgemacht (Rezept hier) oder 6 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Piementkörner
  • 6 getrocknete Lorbeerblätter
  • 6 Nelken
  • 3 Zweige Thymian oder 1 EL Thymian getrocknet
  • 2 Zweige Rosmarin oder 1 EL Rosmarin getrocknet
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Zweige Liebstöckel oder 1 TL getrockneter
  • 100 g  Meersalz
  • 200 g Weißwein
  • 1 EL Zitronenschale
  • 6 l Wasser
  • 5 EL Sojasoße

 

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden, mit dem Knoblauch auf ein Backblech geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und 60 Minuten im Backofen bei 220 Grad Umluft garen.

Falls Geflügelknochen benutzt werden, ebenfalls auf ein Backblech verteilen, mit Öl beträufeln und 60 Minuten mit in den Ofen geben.

Ich mache 2 Töpfe Geflügelbrühe, da ich keinen Topf habe, der groß genug ist. Also kommen in jeden Topf die Hälfte vom Gemüse und von den Knochen (oder jeweils 1 Suppenhuhn).

Außerdem die Hälfte der Gewürze und jeweils 3 l Wasser. Aufkochen lassen und 90 Minuten köcheln.

Die Brühe anschließend durch einen feinen Sieb gießen, abkühlen lassen und das erstarrte Fett von der Oberfläche abschöpfen. Entweder einfrieren oder zum Einwecken nochmal aufkochen.

Die Brühe hält sich im Kühlschrank geöffnet ein paar Tage.

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Einwecken:

Die Brühe noch ganz heiß in sterile Schraubgläser verteilen (Die Gläser direkt davor mit kochendem Wasser ausspülen, die Deckel für 1-2 Minuten in kochendes Wasser legen). Mehr mache ich nicht… mir ist so noch nie ein Glas schlecht geworden. Wer trotzdem noch zusätzlich einwecken möchte, füllt in die Fettpfanne des Backofens 2 cm hoch Wasser und stellt das Blech bei 175 Grad (Ober- und Unterhitze) in den Ofen auf die unterste Leiste. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Gläser darauf stellen und darauf achten, dass sie sich nicht untereinander berühren. 30 Minuten einkochen lassen.  Temperatur auf 150 Grad runterschalten und weitere 30 Minuten einkochen. Den Ofen ausschalten und die Gläser weitere 30 Minuten im geschlossenen Ofen lassen.

 

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3 Kommentare

  1. Von den Zutaten mache ich meinen Fond ähnlich, ich stelle es aber dann in meinen Slowcocker, und vergesse es einfach bis zum nächsten Tag. Kann es nur empfehlen es selber zu machen, einfach ein Genuss

    Gefällt 1 Person

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