Malzbier-Krüstchen

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Ganz am Anfang meiner Brotbackzeit habe ich mal ein Malzbierbrot gebacken, das mir jedoch überhaupt nicht geschmeckt hat. Bei dem Rezept war die gesamte Schüttflüssigkeit nämlich Malzbier und dadurch war es sehr süß und hatte einen seltsamen Geschmack. Das gleich ist mir mit normalem Bier auch schon passiert!

Jetzt habe ich mich doch noch mal an ein Brot mit Malzbier gewagt, habe aber nur für einen Teil der Flüssigkeit Malzbier verwendet! Wahnsinn! Was habe ich die letzen Jahre verpasst! Das ist so lecker geworden und toll aufgegangen, was wahrscheinlich mit an der Kohlensäure im Malzbier liegt!? Also – ich kann es euch nur empfehlen! Ich werde definitiv nun öfter mit Malzbier backen und auch mal normales Bier probieren!

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Zutaten für 1 großes oder 2 kleine Brote:

 

Hefevorteig:

  • 100 g Wasser
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 4 g frische Hefe

Die Hefe im Wasser auflösen und das Mehl untermischen. Den Teig bei Raumtemperatur 12-16 Stunden gehen lassen.

 

Hauptteig:

  • Hefevorteig
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 100 g Weizen, alternativ Weizenvollkornmehl
  • 100 g Roggenmehl 997
  • 70 g Lievito  Madre aus dem Kühlschrank
  • (+ 5  g Hefe, wenn man keinen Lievito Madre hat)
  • 150 g Malzbier
  • 100 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 2 TL Backmalz inaktives
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Zum Bestreuen: Gerstenmehl geröstet (dazu röste ich ganze Gerstenkörner im Backofen bei ca. 200 Grad, bis sie schön duften, lasse sie abkühlen und mahle sie dann fein… gibt einen schönen Geschmack… kann man gleich 100 g oder so nehmen und dann in einem Schraubglas aufbewahren)

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Weizenkörner fein mahlen. Alle Zutaten in die Schüssel der Teigmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe vermischen. Weitere 5 Minuten  auf mittlerer Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix:

Den Weizen auf Stufe 10 / 1 Minute fein mahlen. Hefevorteig, Lievito, Wasser, Malzbier, Salz, Öl und Zuckerrübensirup dazu geben und 1 Minute / Stufe 4 vermischen. Das restliche Mehl und Backmalz dazu geben und 3 Minuten / Teigstufe kneten.

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Den Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Backbrett geben und ein paar mal falten, rundwirken und 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Nach 30 Minuten nochmal falten und rundwirken.

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Den Teig nochmal falten und langwirken. In einen länglichen Gärkorb (der Teig reicht für einen großen oder 2 kleine Gärkörbe) mit dem Schluss nach unten legen.

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Mit Mehl bestäuben und nochmal 90 Minuten gehen lassen.

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Vorsichtig auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech geben. Nicht einschneiden, es reißt von alleine auf!

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Bei 250 Grad 30 Minuten backen, dann den Backofen auf 200 Grad runterstellen und weitere 25 Minuten backen. Nach 10 Minuten den Ofen schwaden oder das Brot mit Wasser einsprühen.

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20 thoughts

  1. Hallo Valesa! Der Teig war bei mir sehr weich und klebrig so das ich Schwierigkeiten mit dem falten hatte! Ist das normal oder habe ich etwas falsch gemacht? Liebe Grüße Monika

    1. Da jedes Mehl eine andere Aufnahmekapazität hat, je nach dem, solltest du grundsätzlich immer ein wenig von der Flüssigkeit zurückbehalten und erst dazu geben, wenn der Teig schon ein paar Minuten geknetet wurde! LG Valesa

    1. In meinem Backofen schon! Das ist eigentlich eine ganz normale durchschnittliche Backzeit für ein Brot in der Größe! Bei welchen Temperaturen und wie lange bäckst du denn dein Brot? LG Valesa

  2. Hallo Valesa…ich habe heute den Vorteig für dein Malzbierkrüstchen angesetzt..Im Rezept steht inaktives Backmalz…Ich habe von Seitenbacher enzymaktives gekauft…..Kann ich das auch nehmen?LG Hanne

    1. Ja, das kannst du schon auch nehmen, kannst es aber auch weglassen. Grundsätzlich nimmt man das enzymaktive Malz immer für weizen- oder dinkellastige Brote und Brötchen, das nicht enzymaktive für Roggenbrote… das dient dann eher nur dem Geschmack! Von daher kannst du es einfach weglassen, dir aber langfristig auch selbst machen (Anleitung findest du unter Brotbacken-Rezepte, Basics und Knowhow auf meiner Seite!) LG Valesa

  3. Bin gerade auf der Suche nach einem Brot für morgen, danke habe es schon gefunden…. Flitz gleich mal in die Küche….. Wird bestimmt wieder super, wie all die schönen Ideen von dir.

    1. Ja, ist mir gestern auch aufgefallen! Ich habe vergessen, dazu zu schreiben, dass der Weizen gemahlen werden sollte oder man Weizenvollkornmehr nimmt! Ich mahle Vollkorn immer selbst! LG Valesa

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