Kartoffel-Gnocchi aus dem Pastamaker – mit geschmelzten Tomaten, Pinienkernen, Rucola und Pecorino

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Ich liebe ja Gnocchi… aber mache sie sehr selten, da sie einfach viel Arbeit machen. Jetzt habe ich seit kurzem eine Gnocchi-Matritze für den Pastamaker und habe das erste Mal damit Gnocchi gemacht! Ich bin so was von begeistert. Das geht so super schnell – wenn der Teig passt, also die richtige Konsistenz hat, ist die Menge unten tatsächlich in 4-5 Minuten durchgelaufen und fertig. Das ist nicht so ganz einfach, da die Hartweizengrieß-Menge von der Kartoffelsorte abhängig ist. Ich nehme immer mehligkochende Kartoffeln und koche die bereits 3-4 Tage vorher. Sie kommen dann gepellt ohne Abdeckung in den Kühlschrank und sind nach dieser Zeit schön trocken. Der Teig sollte wie bei Nudeln leicht bröselig sein, wenn sie im Pastamaker gemacht werden. Ansonsten kann der Teig auch geknetet und von Hand gemacht werden. Da ist es hilfreich, den fertigen Teig nochmal vorher zu kühlen.

Ich habe gleich die dreifache Menge gemacht und einen Teil davon in Portionen eingefroren. Dazu gibt man sie am besten wie Beeren einzeln auf ein Blech und gefriert sie 30-40 Minuten vor. Dann in TK-Beutel geben, aber nicht vakuumieren! So können sie einfach gefroren in kochendes Salzwasser gegeben werden und sind ruckzuck fertig.

Da die Kartoffelgnocchi so lecker schmecken, habe ich gar nicht viel dazu gemacht. Einfach aromatische Tomaten gehäutet und gewürfelt und diese in Butter kurz angebraten… dann noch geröstete Pinienkerne, Rucola und viel Käse… fertig! Wirklich saulecker! Die wird es bei uns ab sofort sehr oft geben!

An dieser Stelle mal noch ganz herzlichen Dank an die nette Dame aus dem letzten Backkurs… ich weiß leider nicht mehr wie sie hieß, da ich ganz schlecht im Namen merken bin… für die wunderschönen selbstgemachten Topflappen (auf den Fotos!)… ich liebe sie! Also die Topflappen! 🙂

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Zutaten für 4 Personen

Für die Gnocchi

  • 500 g Kartoffeln mehlig kochend, fertig geschält (möglichst 3-4 Tage vorher machen und so im Kühlschrank aufbewahren)
  • 260-330 g (bei mir 280 g) Semola Rimacinata di Grano Duro, doppelt gemahlener Hartweizengrieß
  • 50 g Pecorino, alternativ Parmesan
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Ei, Gr. M-L
  • Muskat

 

  • 4 Tomaten (bei mir kleine Coeur de Beauf)
  • 70 g Pecorino
  • 4 EL Pinienkerne
  • 1 kleiner Bund Rucola
  • 70 g Butter
  • Fleur de Sel
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Die Kartoffeln mit der Schale garen. Noch heiß pellen und abgekühlt in einer Schüssel im Kühlschrank 2-4 Tage aufbewahren. So verlieren sie weitere Feuchtigkeit und werden optimal für Gnocchi!

Die Kartoffeln mit der Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen. Pecorino sehr fein reiben und dazugeben.

Hartweizengrieß, Salz, Ei und Muskat zu den Kartoffeln geben. Für den Pastamaker nur grob vermischen.

Zubereitung im Pastamaker

Alles in den Pastamaker geben und 3 Minuten mischen. Danach ausgeben und mit einem Spatel abschneiden. Wenn der Teig optimal ist, geht das sehr schnell! Geht es zu langsam, ist wahrscheinlich zu viel Feuchtigkeit im Teig… dann nochmal 20-30 g Semola dazugeben und nochmal 3 Minuten mischen!

Zubereitung von Hand

Alternativ alles von Hand oder mit einem Kochlöffel vermischen, bis der Teig homogen ist und nicht mehr klebt. Den Teig in 8 Teiglinge teilen und jeden Teigling zu einer 2 cm dicken Rollen formen. Diese im Abstand von 1,5 cm in kleine Stücke schneiden und über ein Gnocchibrett rollen oder mit den Zinken einer Gabel eindrücken.

 

Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Pecorino hobeln. Pinienkerne trocken in einer Pfanne rösten und umfüllen. Butter schmelzen lassen und Tomatenwürfel 2-3 Minuten darin braten. Mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Rucola in kleine Stücke schneiden.

Die Gnocchi in köchelndem Salzwasser garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert bei denen aus dem Pastamaker 2-3 Minuten. Wenn sie größer sind eventuell etwas länger! Dann gleich rausnehmen oder in ein Sieb abschütten und auf Teller verteilen.

Die Tomaten darauf verteilen, mit Pinienkernen, Rucola und Pecorino bestreuen.

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Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Firma pastidea entstanden und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über das Produkt.

 

 

 

 

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