Pinsa Romana Pizza

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Die Pinsa Romana Pizza wurde bereits im antiken Rom gebacken. Pinsa kommt von dem Wort pinsere, was im Lateinischen zerquetschen bedeutet. Früher wurde das Getreide für diese Art Pizza noch verquetscht oder zerdrückt und mit Kräutern zusammen zu einem Teig verarbeitet. Im Prinzip ist Pinsa eine Mischung aus Pizza und Focaccia, eine Art Edelpizza. Sie kann sehr unterschiedlich belegt werden. Traditionell wird sie nur mit Käse, Tomaten und Basilikum belegt. Aber auch viele andere Zutaten, vor allem Schinken und Gemüse, passen gut dazu.

Pinsa wird von vielen Italienern immer noch nach altem Rezept gemacht, nämlich mit Weizenmehl, Reismehl, Sojamehl und Sauerteig. Der Teig wird für 3-4 Tage im Kühlschrank gelagert, bis er vollständig aufgegangen ist und wird dadurch besonders bekömmlich und aromatisch. Das Reis- und Sojamehl ist sehr entscheidend für den tollen Geschmack. Ich habe sie zuerst ohne Sojamehl probiert und obwohl das so eine geringe Menge ist, schmeckt sie mit dem Sojamehl komplett anders.

Pinsa wird zuerst als Teigfladen gebacken und dann belegt! Als Triebmittel habe ich meinen Lievito Madre und eine mini kleine Menge frische Hefe genommen. Statt LM kann auch Weizensauerteig genommen werden.

In einigen Großstädten gibt es mittlerweile Pinserien, in denen es diese leckere Art von Pizza gibt. Sie gilt als die Gourmet-Variante einer Pizza, was ich mittlerweile nur bestätigen kann! Ich bin mega begeistert davon, wie lecker sie ist! Mir fällt da irgendwie der Vergleich von Hüftsteak und Rinderfilet ein… also das Hüftsteak ist dann die normale Pizza und das Filet die Pinsa! Sie hat wirklich einen ganz besonderen Geschmack und ist bei meiner Familie als die beste Pizza, die sie je gegessen haben, auf Rang 1 gestiegen! Ich habe mir einige Videos von Pinsa-Meistern angeschaut und sie so belegt, wie einer der Meister sie macht… mit einer weißen Soße (ich habe Schmand mit Sahne genommen, die Italiener nehmen vermutlich eher Ricotta), etwas Mozarella, Tomatenwürfel, dünne Schinkenscheiben und Basilikumpesto. Sie kann natürlich auch ganz traditionell mit Tomatensoße gemacht werden – nur sollte der Teig immer erst vorgebacken werden.

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Zutaten für 4-6 Pinsa Romana

  • 800 g Tipo 00 von Ketex, alternativ Weizenmehl 550 bzw. Pizzamehl
  • 150 g Reismehl (bei mir Basmati frisch gemahlen in der Mühle)
  • 50 g Sojamehl (gibt es z.B. bei Alnatura oder in anderen Bioläden)
  • 3 g frische Hefe
  • 50 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank, alternativ insgesamt 5 g frische Hefe
  • 20 g Salz
  • 25 g Olivenöl
  • 730 g Wasser
  • Zum Zubereiten am Backtag ca. 250 g Reismehl

Zubereitung in der Teigmaschine

Das gesamte Mehl mit dem Wasser, der Hefe und Lievito 2 Minuten auf der kleinsten Stufe vermischen (Kenwood CC Stufe min.). Anschließend 10 Minuten auf der höchsten Stufe für Hefeteig kneten (Kenwood CC Stufe 1). Nach 7 Minuten das Salz zugeben, nach 8 Minuten das Öl einlaufen lassen.

Zubereitung im Thermomix

Das Mehl mit dem Wasser, Hefe und Lievito in den Topf geben und 10 Minuten / Teigstufe verkneten. Nach 6 Minuten das Salz über die Deckelöffnung zugeben, nach 8 Minuten das Öl einlaufen lassen.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel mit Deckel geben und einmal rundum mit nassen Händen falten. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, nach 1 und 2 Stunden nochmal falten. Anschließend 48-72 Stunden kühlstellen.

Den Teig 1-2 Stunden vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, in Teiglinge von ca. 250-300 g abstechen und jeden Teigling rundwirken. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen. Das geht am besten in einer Teigwanne mit Deckel.

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Reismehl großzügig auf der Arbeitsfläche verteilen. Noch besser ist es, das Reismehl in eine große Auflaufform oder eine Plastikwanne zu geben. Ich habe einfach den etwas vertieften Deckel der Plastikwanne genommen. Jeden Teigling von beiden Seiten in das Reismehl drücken, damit es damit bedeckt ist. Das Reismehl kann später durchgesiebt und in einem Schraubglas für das nächste Mal aufbewahrt werden.

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Dann mit den Fingern zu einem länglichen Fladen drücken. Darauf achten, dass der Teig nirgends mehr klebrig ist.

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Außen einen etwas höheren Rand lassen.

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20-30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad bzw. die höchst mögliche Stufe vorheizen (im Beeketal auf 350 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen). Den Teig mit Olivenöl einpinseln und mit etwas von dem geriebenen Mozarella bestreuen.

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Im Backofen 7-8 Minuten backen (im Beeketal 3-4 Minuten).

Belag

  • 100 g geriebener Mozarella
  • 2-3 große Tomaten oder 10-12 kleine Tomaten
  • 1 Becher Schmand
  • 6 EL Sahne
  • Italienisches Kräutersalz selbstgemacht, alternativ anderes Kräutersalz
  • 4 TL Pesto
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 80 g geräucherter Schinken oder Parmaschinken
  • Olivenöl

Pesto mit den Olivenöl verrühren. Schmand mit Sahne und Kräutersalz glattrühren. Tomaten in feine Würfel schneiden.

Die Pinsa aus dem Backofen nehmen.

In der Mitte mit der Schmandmischung einstreichen. Mit dem Mozarella bestreuen und mit Tomatenwürfel und Schinken belegen. Kleine Kleckse von dem Pesto auf der Pinsa verteilen.

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Weitere 5 Minuten backen (im Beeketal 3 Minuten).

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Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit ketex und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über die Produkte.

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13 thoughts on “Pinsa Romana Pizza”

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