Süßkartoffel-Brot mit Übernachtgare

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Wir lieben mittlerweile Kartoffelpüree, das mit anderem Gemüse gemischt ist! Ganz besonders lecker ist Kartoffelpüree, dass zur Hälfte aus Süßkartoffeln gekocht wird. Vom letzten Wochenende war noch Süßkartoffel-Kartoffelpüree im Kühlschrank. Ich mache mittlerweile mit Absicht mehr davon, damit ich genug für ein Brot übrig habe.

Je nach dem, welche Kartoffelsorte man nimmt und wieviel Flüssigkeit man an das Püree gibt, muß eventuell weniger Flüssigkeit verwendet werden. Daher sollte erst mal nur 3/4 der Flüssigkeitsmenge dazu gegeben werden und nach und nach noch der Rest, wenn der Teig es benötigt. Der Teig sollte beim Kneten nicht mehr kleben.

Natürlich habe ich auch wieder Lievito Madre mit in den Teig gegeben. Lievito ist eine italienische Mutterhefe. Mehr dazu und wie sie selbst hergestellt werden kann, findest du hier! Das Brot ist durch die lange Übernachtgare schön aufgegangen und wunderbar locker, aromatisch und saftig geworden. Sehr lecker!

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Zutaten für 2 große Brote

Hefevorteig

  • 150 g Wasser
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 3 g Hefe
  • 5 g Salz

Die Hefe mit dem Wasser und Salz vermischen und das Mehl untermischen. Den Teig 12-16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

 

Hauptteig

  • Hefevorteig
  • 380 g Kartoffelpüree (halb Kartoffeln, halb Süßkartoffeln)
  • 10 g Salz
  • 100 g Lievito Madre – am Vortag aufgefrischt und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen (kann auch einfach weggelassen werden, dann etwas mehr Hefe nehmen)
  • (3 g frische Hefe, wenn kein LM vorhanden ist)
  • 200 g Weizen oder Weizenvollkornmehl
  • 250 g Weizenmehl 1050
  • 200 g Roggenmehl 997
  • 240 g Ayran (alternativ Buttermilch oder Milch) – eventuell etwas mehr oder weniger, je nachdem wie fest euer Püree ist!
  • 2 TL enzymaktives Gerstenmalz (kann auch weggelassen werden)
  • 2 TL Zuckerrübensirup

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Weizen fein mahlen.

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Alle Zutaten in die Schüssel der Teigmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe vermischen. Weitere 5 Minuten auf höchster Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix

Weizen auf Stufe 10 / 90 Sekunden fein mahlen. Umfüllen.

Den Teig in 2 Durchgängen machen, d.h. die Hälfte vom Hefevorteig (ca. 175 g) und die Hälfte aller anderen Zutaten in den Topf geben und nach Fertigstellung den nächsten Durchgang.

175 Hefevorteig, 190 g Kartoffelpüree, 5 Salz, 50 Lievito Madre, 120 Ayran, 1 TL Backmalz und 1 TL Zuckerrübensirup in den Topf geben und 1 Minute / Stufe 4 vermischen. 100 g Weizenvollkornmehl, 100 g Roggenmehl und 125 g Weizenmehl 1050 in den Topf geben und 5 Minuten / Teigstufe kneten. In die Schüssel mit Deckel geben und den nächsten Durchgang auf die gleiche Weise fertigstellen.

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Den Teig in eine große Schüssel mit Deckel geben und über Nacht 20-24 Stunden kühl gehen lassen.

Den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur aufwärmen lassen. Auf ein bemehltes Backbrett geben. Ein paar mal falten und rundwirken. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen. Nach 60 Minuten nochmal falten und wieder rundwirken.

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Den Teig nochmal falten und langwirken. 2 längliche Gärkörbe mit Weizendunst bemehlen (alternativ Reismehl…). Die Teiglinge bemehlen und mit dem Schluss nach unten in längliche Gärkörbe legen. Mit Mehl bestäuben und abdecken.

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Weitere 60 Minuten gehen lassen.

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Vorsichtig auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech geben. Ich habe das Brot nicht eingeschnitten, sondern reissen lassen.

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Bei 250 Grad 20-30 Minuten backen (je nach Backofen), dann den Backofen auf 200 Grad runterstellen und weitere 25-35 Minuten (insgesamt 55 Minuten) backen. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden. Nach 10 Minuten die Tür kurz öffnen und den Dampf abziehen lassen.

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6 thoughts

  1. Hallo Valesa, wenn man bei diesem Brot Ayran verwendet, muss Mann da nicht mit der Salzmenge aufpassen?
    Ayran ist ja ziemlich salzig.
    Oder gibt es den auch ungesalzen?
    VG Claudia

    1. Ja, das ist er schon! Ich kenne ihn auch nur salzig!
      Mir persönlich ist es dann nicht zu salzig.. aber ich mag das auch gerne! Musst du einfach probieren! LG Valesa

  2. So einen wunderbaren Blog, seufz, vor lauter superschönen Fotos anschauen und lesen komm ich garnet zum nachzaubern, geschweige denn arbeiten… hahaha, danke!

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