Polentakrüstchen im Topf

400dpilogo
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Ich backe sehr gerne mit Maisgrieß. Die Teige bekommen dadurch einen tollen Geschmack. Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich immer nur Brötchen damit mache, aber noch nie einen Brot mit Maisgrieß gebacken habe. Das musste nun mal nachgeholt werden.

Besonders an dem Brot ist die lange Teiggare von 48 Stunden. Dadurch wird das Brot sehr aromatisch! Die Zeit kann immer um ein paar Stunden verkürzt oder verlängert werden, so kann man das Brot dann backen, wenn es zeitlich am besten passt! Maisgrieß bzw. Polenta kann nicht alleine verbacken werden, da es kein Gluten enthält. Um mehr Feuchtigkeit und eine gute Krume hinzubekommen, habe ich aus dem Maisgrieß zuvor einen Polentabrei gekocht und diesen abgekühlt zum restlichen Teig gegeben.

Ich habe aus dem Teig zwei kleinere Brote im Topf gebacken! Ein großes geht natürlich genau so gut, je nach Topfgröße! Das Brot ist wunderbar aufgegangen, vor allem beim Backen ist es förmlich nochmal explodiert! Es hat eine tolle Kruste und eine wunderbar fluffige Krume und schmeckt einfach mega lecker!

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Zutaten für 1 großes oder 2 kleine Brote

 

Polentateig

  • 110 g Maisgrieß (Polenta)
  • 220 g Wasser
  • 5 g Salz

Das Wasser mit dem Salz aufkochen, Polenta einstreuen und gut vermischen. Mindestens 2 Stunden abkühlen lassen.

 

Hauptteig

  • Polentateig
  • 40 g ASG Weizensauer aus dem Kühlschrank
  • 3 g frische Hefe
  • 300 g Weizenmehl 1050
  • 40 g Weizenmehl 550
  • 150 g Dinkelmehl 1050
  • 7 g Salz
  • 2 TL Honig
  • 100 g Milch
  • 150 g Wasser
  • 25 g Olivenöl

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Zutaten in die Schüssel der Teigmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe vermischen. Weitere 5 Minuten auf höchsten Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix

Polentateig, ASG, Hefe, Salz, Honig, Milch, Wasser und Olivenöl in den Topf geben und 1 Minute / Stufe 4 vermischen. Gesamtes Weizenmehl dazu geben und 2 Minuten / Teigstufe verkneten. Dinkelmehl in den Topf geben und weitere 4 Minuten / Teigstufe kneten.

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Den Teig direkt in eine große Schüssel geben und 48 Stunden (können auch ein paar mehr oder weniger sein) kühl stellen.

Nach 48 Stunden aus der Schüssel holen und ein paar mal falten und rundwirken. In einen runden Gärkorb geben (mit Schluss nach unten) und abgedeckt 90 Minuten gehen lassen.

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Einen gusseisernen Topf (oder anderen, in dem man Brot backen kann) mit Deckel in den Backofen stellen und 30 Minuten vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

Den Topf rausholen (Vorsicht!! Sehr heiß!), Deckel abnehmen und das Brot vorsichtig mit dem Schluss nach oben in den Topf stürzen.

Bei 250 Grad 30 Minuten backen, dann den Backofen auf 220 Grad runterstellen und weitere 25 Minuten backen.

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12 Kommentare

  1. Hallo Valesa, Brote mit langer Gare sprechen mich sehr an, da man flexibel ist und das Brot Geschmack entwickelt. Ich backer gerne deine Rezepte, bin aber auch in 2 anderen bekannten Blogs unterwegs. Dort wird empfohlen, das Brot nach gewisser Zeit zu dehnen und falten. Hälts du das nicht für nötig? Kann ich prinzipiell alle Brote in Brote mit Übernachtgare umwandeln- auf was muss ich da achten? Wie empfindest du den Unterschied von Gare bei Raumtemperatur und im Kühlschrank. Danke für dein Engagement und deinen tollen, liebevollen und inspirierenden Blog. Lg Elke

    • Liebe Elke, das dehnen und falten, wie viele das Beschreiben, ist das gleiche, wie bei mir das falten… damit ist im Prinzip das gleiche gemeint! Das ist natürlich wichtig, vor allem bei Weizen- und Dunkelroten! Reine Roggenteige sollten eher relativ weich sein und nicht gefaltet werden. Im Prinzip kannst du jedes Brot mit Übernachtgare machen, dann musst du je nach Rezept nur die Hefemenge erheblich reduzieren, 2 g bei 500 g Mehl reichen da aus! Du kannst Teige kalt gehen lassen oder aus 12-14 Stunden bei Raumtemperatur, dann brauchst du noch weniger Hefe! Das macht nachher am Geschmack bzw. am ausgehen letztendlich nicht viel aus, du regulierst das einfach mit der Hefemenge! LG Valesa

  2. Liebe Valesa,
    ich backe seit Jahren mein eigenes Brot und das Rezept mit der Polenta hat mich direkt angesprochen und ich habe es dann auch direkt nachgemacht. Es schmeckt wirklich gut und vor allem schmeckt es auch nach Tagen noch saftig. Ich habe das Rezept hinsichtlich der Mehle etwas abgewandelt und habe meinen eigenen Weizensauerteig verwendet – klappte wirklich prima. Ich könnte mir vorstellen, dass man da auch sehr leckere Semmeln hinbekommen kann mit dem Teig – werde ich jetzt mal für Ostern ausprobieren ;-).
    Lieben Gruß,
    Carmen

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