Orangenschale aus Tarocco-Orangen selbst machen

 

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Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fa. Harald. L. Bremer  und enthält Werbung. Alle Texte sind jedoch ausschließlich von mir selbst geschrieben und enthalten ausschließlich meine persönliche Meinung über die Produkte.

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Bis vor einigen Jahren wußte ich nicht wirklich, dass es bei Orangen große Unterschiede gibt. Seit ich bei meinem Gemüse-und Obsthändler im Nachbarort einkaufe, weiß ich es! Der hat alleine über den Winter verteilt bestimmt 20-30 verschiedene Sorten Orangen, von denen einige ganz hervorragend schmecken. Die absolute Krönung ist die Spätorange Tarocco… mein Händler hat sie mir das erste mal folgendermaßen angepriesen: „Die musch unbedingt probiere… die schmeckt wie e Rinderfilet…“, was ich mir erst mal gar nicht vorstellen konnte. Nachdem ich sie dann probiert habe, habe ich es verstanden! Ganz lecker, ganz zart und mit einem unschlagbaren Orangengeschmack und unglaublich saftig!

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Tarocco-Orangen sind Halblut-Orangen, die vor allem am Fuß des Ätna wachsen. Sie brauchen zum Gedeihen Temperaturunterschiede von mindestens 13-15 Grad zwischen Tag- und Nachtemperatur. Die Tarocco-Orange ist eine Spätorange, die es nur für sehr kurze Zeit, ca. 3-4 Wochen, im Februar/März gibt!

Mein italienischer Haus- und Hoflieferant Harald L. Bremer hat diese leckeren Orangen sogar in Bio-Qualität, was ich bei meinem Händler im Nachbarort leider nicht bekomme! Daher bestelle ich immer ein paar kg! Wir essen sie am liebsten einfach so. Bevor ich sie esse, werden sie jedoch ganz dünn geschält und die Schale auf der Heizung getrocknet. Wenn alle Orangen weg sind und die Schale gut trocken ist, mahle ich sie im Thermomix ganz fein und habe eine herrlich aromatische Bio-Orangenschale zum Würzen von Kuchen und Desserts, für Marmelade und herzhafte Soßen, für Orangeneis und für fruchtige Salatsoßen.

Auf die gleiche Weise könnt ihr übrigens euer Zitronenpulver herstellen, das zu allen Rezepten verwendet werden kann, die Zitronenschale enthalten!

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Zutaten

  • Bio-Tarocco-Orangen (ich habe 8 Stück genommen, einfach immer vor dem Aufessen dünn geschält), alternativ andere Bio-Orangen

 

Die Orangen mit einem Sparschäler rund um dünn schälen.

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Die Orangenschalen ausgebreitet auf einem Backblech oder großen Teller auf die Heizung stellen, bis sie trocken sind (je nach Wärme 1-2 Tage). Die Schalen können auch in der Mitte des Backofens bei 60 Grad 2-3 Stunden trocknen. Dabei einen Kochlöffel zwischen die Backofentür klemmen, damit der Dampf abzieht.

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Im Thermomix auf Stufe 10 / 30 Sekunden fein mahlen. In ein Glas abfüllen und dunkel lagern. Wer keinen Thermomix hat, kann das mit einer Kaffeemühle oder einem Standmixer machen!

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7 Kommentare

  1. Bei Dir wird es dann wahrscheinlich auch wunderbar duften! Danke für den Tipp! Ich werde nach Tarocco-Orangen Ausschau halten. Liebe Grüße, Paninero

    • Jetzt leider nicht mehr, ist ja schon alles verarbeitet! Aber in den letzten 2 Wochen hat es tatsächlich immer ein bisschen nach Weihnachten geduftet, weil die Orangenschalen die ganze Zeit über auf der Heizung standen! LG Valesa

  2. tolle Idee, geht das auch mit Zitronen. Bei uns ist das manchmal echt schwierig unbehandelte Zitronen zu bekommen.

    • Du kannst den Teig einfach komplett fertig machen und sie abends formen und auf ein Backblech setzen. Dann in eine große Plastiktüte packen, so dass es luftdicht ist (Küchentuch oder Teigtuch vorher über die Brötchen legen) und kalt stellen. Oder du stellst den kompletten Teig über Nacht kühl und formst die Brötchen morgens, lässt sie nochmal 1 Stunde gehen und bäckst sie dann! LG Valesa

  3. den Händler merke ich mir- hab dieses Jahr noch keine einzige Blut-Orange in den Fingern gehabt- und mich keider gerade erst mit anderer Ware eingedeckt.

    • Die Orangen sind wirklich klasse! Ich bin ja schon sehr froh, das mein Gemüsehändler sie hier hat, aber für Orangenschale nehme ich dann doch lieber die Bio-Orangen! LG Valesa

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