Italienisches Semola-Weißbrot

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Semola ist die italienische Bezeichnung für Hartweizenmehl! Es handelt sich dabei um ein grobkörniges Mehl, eigentlich eher ein Grieß. Grieß besteht aus Teilen des Getreidekorns und wird wie Mehl hergestellt, also gemahlen, aber eben grober. In Italien wird Hartweizenmehl sehr viel in der Küche verwendet, u.a. für die Herstellung von Pasta oder für Pizza und für Brotteige. Bulgur besteht übrigens auch aus Hartweizen, der noch gröber gemahlen ist.

Für dieses Weißbrot habe ich am Vortag einen Hefevorteig zubereitet. Im Hauptteig ist ausser verschiedenen Mehlsorten und Hartweizen noch Lievito Madre drin, meine italienische Mutterhefe (Rezept für die Herstellung hier), die wunderbar in diesen Brotteig passt und durch die die Hefemenge erheblich reduziert werden kann.

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Zutaten für 1 großes oder 2 kleine Brote:

 

Hefevorteig:

  • 100 g Wasser
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 3 g frische Hefe

Die Hefe im Wasser auflösen und das Mehl untermischen. Den Teig bei nicht zu hoher Raumtemperatur mindestens 12-14 Stunden gehen lassen.

Hauptteig:

  • Hefevorteig
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 170 g Weizenmehl 1050
  • 140 g Hartweizengrieß
  • 125 g Milch
  • 140 g Wasser
  • 80 g Lievito Madre, aufgefrischt und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen – Anleitung hier (wer keinen hat, nimmt einfach mehr Hefe)
  • (5 g Hefe, falls kein Lievito Madre vorhanden ist)
  • 12 g Salz
  • 2 TL Honig
  • 50 g Olivenöl

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Zutaten in die Schüssel der Teigmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe vermischen. Weitere 5 Minuten  auf mittlerer Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix:

Hefevorteig, Wasser, Milch, Salz, Honig, Lievito und Olivenöl in den Topf geben und 1 Minute / Stufe 4 vermischen. Das Mehl und Hartweizengrieß in den Topf geben und 3 Minuten / Teigstufe kneten.

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Den Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Backbrett geben und ein paar mal falten, rundwirken und 90 Minuten abgedeckt gehen lassen. Nach 60 Minuten nochmal falten und rundwirken.

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Den Teig nochmal falten und rundwirken. Zu einem rundlichen Fladen formen und jeweils von der oberen und unteren Seite zur Mitte hin falten und etwas festdrücken. Mit dem Schluss nach oben in einen länglichen Gärkorb legen.

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Mit Mehl bestäuben und nochmal 90 Minuten gehen lassen. Vorsichtig auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech geben. Einschneiden.

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Bei 250 Grad Ober- und Unterhitze 25 Minuten backen, dann den Backofen auf 200 Grad runterstellen und weitere 20 Minuten backen. Gleich beim Einschießen den Ofen schwaden und nach 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, damit der Dampf abzieht.

Das Brot rausnehmen und mit dem Bräunwisch (großer Pinsel) und Wasser abstreichen.

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12 thoughts

  1. Hallo. ich habe das Brot jetzt 2x gebacken. Geschmacklich wirklich top! Allerdings geht es bei mir mit angegebener Zeit/Temperatur zu sehr in Richtung verbrannt. Habe den Ofen jetzt schon um 20°C auf 230° runtergeschraubt. Immer noch sehr dunkelbraun. Frage: Soll ich eher mit der Temperatur oder der zeit runtergehen?

    Vielen Dank und LG
    Ralph

    1. Ich würde eher mit der Temperatur runter gehen! Jeder Backofen ist anders und oft stimmen die angegebenen Temperaturen nicht so ganz! Ich kann ja in meinen Rezepten nur von meinem Backofen ausgehen!

  2. Liebe Valesa, ich möchte morgen dieses Brot ansetzen. Ich habe ganz normalen Hartweizengrieß, feinen Hartweizengrieß von der Mühle und Hartweizenmehl. Was genau hast du für dieses Rezept genommen? Danke schon mal für deine Antwort!
    LG Christiane

    1. Vielen Dank! Du kannst ja viele Weizenbrote einfach mit Dinkel machen! Wenn viel Dinkel dran kommt, ist es immer gut, noch etwas Quark mit dazu zu geben, damit es nicht zu trocken wird! LG Valesa

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