Buttermilchbrot mit Kartoffelpüree

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Da vom Vortag mal wieder Kartoffelpüree übrig war, habe ich daraus ein leckeres Kartoffelbrot mit Buttermilch gemacht. Ehrlich gesagt – eigentlich ist das nicht übrig, sondern ich mache mittlerweile meistens mehr Püree, als ich benötige, weil es einfach so lecker für Brotteige ist!

Ich habe bereits am Abend vorher einen Hefevorteig angesetzt. Das Brot habe ich mal ganz ohne Lievito Madre gemacht. Es ist nach dem Formen erst mal nicht so sehr aufgegangen – aber dann im Backofen noch mal richtig hoch geschossen. Die Krume ist schön fluffig und es ist sehr sehr lecker geworden. Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und ein Brot eingefroren.

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Zutaten für 1 großes Brot:

 

Hefevorteig:

  • 100 g Wasser
  • 100 g Weizenmehl 550
  • 6 g frische Hefe

Die Hefe mit dem Wasser vermischen und das Mehl untermischen. Den Vorteig 12-14 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Hauptteig:

  • Hefevorteig
  • 280 g Kartoffelpüree
  • 13 g Salz
  • 160 g Buttermilch
  • 160 g Weizenmehl 550
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Roggenmehl 1150
  • 1TL enzymaktives Gerstenmalz, kann auch weggelassen werden
  • 1TL Zuckerrübensirup
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • Zum Bestreuen: Sonnenblumenkerne

 

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne trocken anrösten.

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Zutaten in die Schüssel der Teigmaschine geben und 3 Minuten bei niedrigster Stufe , 5 Minuten bei mittlerer Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix

Hefevorteig, Buttermilch, Salz, Kartoffelpüree und Zuckerrübensirup in den Topf geben und 1 Minute / Stufe 4 vermischen. Mehl, Gerstenmalz und Sonnenblumenkerne in den Topf geben und auf der Teigstufe / 3 Minuten verkneten.

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Den Teig auf ein bemehltes Backbrett geben und ein paar mal falten, rundwirken und 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Nach 30 Minuten nochmal falten und rundwirken.

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Den Teig nochmal falten, langwirken und mit dem Schluss nach unten in eine Kastenform legen.

Den Brotteig in der Form 1,5 Stunden abgedeckt gehen lassen. Die Oberfläche nass machen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und einschneiden.

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Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 25 Minuten bei 250 Grad backen. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden. Nach 10 Minuten den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann. Backofen auf 200 Grad runterschalten und weitere 25 Minuten backen.

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14 thoughts

  1. Hallo,
    würde mich auch gerne mal an dieses Rezept wagen. Hab leider noch keine Erfahrung mit dem „schwaden“. Schütte ich dazu einfach nur Wasser auf den Boden meines Backofens? Und wieviel Wasser? Danach einfach nur die Tür kurz öffnen damit der Dampf wieder rauskann??
    Vielen Dank schonmal für die Hilfe und sorry für die ganzen fragen 🙊
    Einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße
    Susanne

    1. So kannst du es machen! Allerding tut das deinem Ofen auf Dauer nicht gut! Ich habe eine Metallschale (Auflaufform von Ikea) mit Edelstahlschrauben im Backofen stehen. Wenn ich das Brot einschieße, sprühe ich Wasser da rein? Das gibt dann ein paar Minuten Damp! Nach 10 Minite öffne ich dann die Backofentür kurz, damit der Dampf abzieht! LG Valesa

  2. Ein ganz tolles Brot! Knusprig mit einer wirklich lockeren Krume. Eins der besten, das ich je von dir nachgebacken habe.

    Statt Sonnenblumenkerne habe ich kleingehackte Walnusskerne genommen, da wir vom Vorjahr noch etliche Nüsse vom eigenen Baum übrig haben. Mangels Zuckerrübensirup habe ich Ahornsirup genommen und schlußendlich gab ich noch einen guten Teelöffel Brotgewürz zum Teig.

    Sehr, sehr lecker. Mache ich bald nochmal!

    LG Christiane

    1. Liebe Christine, vielen Dank! Mit Walnüssen kann ich mir das auch gut vorstellen! Diese Woche werde ich ein neues Rezept mit Walnüssen bloggen, das kann ich dir sehr empfehlen! LG Valesa

  3. Hallo liebe Valesa,

    ich möchte morgen dein Buttermilchbrot mit Kartoffelpüree ansetzen. Jetzt habe ich aber mal eine grundsätzliche Frage zum Brotbacken. Warum schwadest du die Brote erst 10 Minuten nach dem Einschießen und nicht gleich nachdem du es in den Backofen geschoben hast?

    Vielen Dank schon mal für deine Antwort.

    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Das ist eine gute Frage! Mir hat mal ein Bäcker gesagt, dass Teige, die freigeschoben werden und lange gegangen sind, erst nach einigen Minuten geschwadet werden sollen, damit sie nicht auseinanderlaufen! Das hab ich mir dann ehrlich gesagt so angewöhnt und gar nicht weiter darüber nachgedacht! Vielleicht sollte ich mich da mal richtig schlau machen, weil ich das seit Jahren so mache und ehrlich gesagt gar nicht so richtig weiss, ob das für alle Brote und auch Brötchen so gilt! Wie machst du es denn? LG Valesa

      1. Also als Brotback-Anfängerin habe ich mich an deine Version gehalten. In manchen Brotbackforen (Brotdoc, plötzblog etc.) habe ich gelesen dass gleich nach dem Einschießen geschwadet wird. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht darauf geachtet, ob es sich dabei um nicht freigeschobene Brote handelt.
        Meine Überlegung war nur dahingehend, wenn ein Brotteig bei 250 Grad 10 Minuten im Ofen ist, dann hat er ja schon eine „Haut“. Ggf. wäre dann der Effekt des besseren Aufgehens dahin.

        Dein Buttermilchbrot mit Kartoffelpüree werde ich zum Testen mal gleich von Beginn an schwaden. Da es ja in einer Kastenform gebacken wird, kann nicht viel passieren.

        Übrigens…mein Ofen ist schon uralt und ich liebäugle mit einem Ofen der auch Bedampfen kann. Ist aber schweineteuer und kostet viel Überredungskunst bei meinem Mann :-). Hast du so einen Bedampfer?

        LG
        Christiane

      2. Ich habe dir ja oben schon geantwortet, dass ich das wohl schon immer falsch mache! Ich habe übrigens einen ganz normalen, nicht mal teuren, Backofen ohne irgendwelches Gedöns! LG Valesa

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