Kartoffel-Dinkelbrot mit Sauerteig

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Ich liebe Kartoffelbrot und backe eigentlich immer wieder eins, wenn bei uns Kartoffeln übrig sind. Ich habe mal ein ganz einfaches Mischbrot kreiert, ohne irgendwelche Körner oder sonst was drin – einfach nur mit einem Dinkelsauerteig und Hefevorteig. Besonders fluffig wird Dinkelbrot mit Buttermilch, davon ist auch noch jede Menge mit drin! Dann kann man auch gut auf das bei Dinkelbrot oft eingesetzte Kochstück verzichten!

Das Brot ist wunderbar aufgegangen, hat eine sehr schöne fluffige Krume und ist sehr lecker geworden.

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Zutaten für 1 großes Brot

 

Dinkelsauerteig:

  • 50 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Wasser
  • 20 g ASG Weizensauerteig

Alle Zutaten gründlich vermischen und 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

 

Hefevorteig:

  • 50 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Wasser
  • 3 g Hefe

Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen und 12-14 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

 

Hauptteig:

  • Hefevorteig
  • Sauerteig
  • 250 g mehligkochende Kartoffeln vom Vortag
  • 225 g Dinkelmehl 630
  • 100 g Dinkelmehl 1050
  • 75 g Roggenmehl 997
  • 200 g Buttermilch
  • 5 g frische Hefe
  • 11 g Salz
  • 1 TL Honig

 

Zubereitung im Thermomix

Die Kartoffeln mit der Buttermilch, Hefe, Salz und Honig im Thermomix auf Stufe 5 / 10 Sekunden zerkleinern. Hefevorteig, Sauerteig und das Mehl in den Topf geben und auf der Teigstufe / 3 Minuten verkneten.

 

Zubereitung in der Knetmaschine

Kartoffeln und Buttermilch mit dem Pürierstab pürieren. Mit allen anderen Zutaten in die Teigmaschine geben. 1 Minute auf niedrigster Stufe kneten, weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.

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Den Teig auf ein mit Mehl ausgestreutes Backbrett geben. Einige Male falten, rundwirken und abgedeckt 90 Minuten gehen lassen. Falls er noch klebt, Mehl unterkneten. Nach 30 und 60 Minuten nochmal falten.

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Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig zu einem länglichen Laib formen und in eine bemehlte längliche Gärform legen.

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Abdecken und 60 Minuten gehen lassen. Vorsichtig auf ein mit Backpapier oder Backfolie ausgelegtes Backblech stürzen. Nicht einschneiden, es reißt dann von ganz alleine auf!

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Auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. Backofen auf 200 Grund runterschalten und weitere 25 Minuten backen. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden. Nach 10 Minuten den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann. Das Brot aus dem Ofen nehmen und mit dem Bräunwisch (großer Bäckerpinsel) und Wasser abwischen.

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16 thoughts

  1. Hallo Valesa, gestern war das Brot auf meinem Plan. Bin zu 80% zufrieden. Es ist sehr weich, obwohl ich zusätzliches Roggenmehl unterknetete. Damit es nicht zu dunkel wurde, habe ich bei 170 Grad fertiggebacken.
    Teig war very klebrig, fast nicht händelbar. Nächstes Mal die Kartoffelmenge reduzieren ? LG Jenny

    1. Hast du denn mehligkochende Kartoffeln genommen? Dinkelbrotteig ist meistens relativ weich, wenn er gut aufgehen und fluffig werden soll! Weiche Teige kannst du in eine große Schüssel mit etwas Öl geben und einfach mit nassen Händen falten, dann geht das wunderbar! Für weiche Teige braucht man eine gewisse Backerfahrung, aber so geht es wirklich gut! LG Valesa

      1. Hi Valesa, es waren eher festkochende Kartoffeln …war das der Fehler ? In die Schüssel mit etas Öl ist ein guter Tipp, das nächste Mal 🙂

      2. Ja! Zum Backen solltest du immer mehligkochende Kartoffeln nehmen, es sei denn, es steht was anderes im Rezept! Die nehmen mehr Wasser auf! LG Valesa

  2. Liebe Valesa,
    Ich bin ein Brotbackneuling und habe erst einmal ein Brot von dir nachgebacken, nachdem ich mich endlich getraut habe, meinen eigenen Roggensauerteig anzusetzen 🙂
    Nun habe ich zwei Fragen… kann ich für dieses Kartoffel-Dinkel-Brot auch den Roggensauerteig verwenden?
    Oder geht da nur ein Dinkelsauerteig?
    Und…für ein anderes deiner Brote (Sonnenblumen-Roggenkruste) würde ich Zuckerrübensirup benötigen, den ich nicht zu Hause habe. Was könnte ich anstelle des Sirups verwenden?

    Vorweg vielen lieben Dank, ich freue mich tooootal aufs Backen morgen 🙂

    Glg, Andrea

    1. Notfalls kannst du auch immer einen anderen Sauerteig nehmen, ja! Roggen ist halt kräftiger, aber am Ende merkt man das bei der Menge wahrscheinlich nicht! Als Ersatz für Zuckerrübensirup kannst du alles nehmen, was süß ist… Zucker, Honig, Agavendicksaft…. LG Valesa

    1. Ich habe ehrlich gesagt noch nie Brötchen statt Brot mit meinen Teigen gemacht! Ich habe jetzt natürlich auch nicht die genaue Festigkeit des Teiges im Kopf! Du kannst es gerne versuchen, der Teig sollte auf jeden Fall einigermaßen fest sein, damit du ihn gut formen kannst! Ich mache Brötchenrezepte irgendwie vom Gefühl her ganz anders… aber es wäre wirklich mal interessant, das auszuprobieren! Wenn du es machst, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen! LG Valesa

  3. Hallo,

    die Kruste sieht ja perfekt aus. Jetzt muss ich dich mal was fragen, ist das eine spezielle Form, die du hier immer verwendest? Also die Gärform.
    Liebe Grüße
    Tanja

    1. Danke Tanja! Das ist einfach nur ein längliche Gärform! Schau mal auf meinem Blog unter Basics Brotbacken, da ist es die auf dem Foto von den Gärformen unten rechts! LG Valesa

    1. Ich nehme zum Backen ab und an Sojamilch, und zwar die mit dem ursprünglichen Geschmack, sonst wird das oft zu süßlich! Du könntest auch Joghurt oder Quark mit Milch mischen! LG Valesa

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