Langsam gegarter Sauerbraten mit Cidre

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Da Besuch von meiner Schwester angekündigt war, die keinen Rotwein verträgt, habe ich ich mal eine Variante gemacht, die etwas milder ist und trotzdem auch noch ein bisschen etwas mit Sauerbraten zu tun hat. Als Marinade habe ich Cidre mit meiner selbstgemachten Rinderbrühe und Balsamicoessig gemischt und den Braten 4 Tage darin eingelegt. Ich muss sagen – um Welten besser, bei uns gibt es ab sofort nur noch diesen Sauerbraten – wirklich sehr sehr lecker. Dazu gab’s Rahmwirsing, Karöttchen, Serviettenknödel und Polentakartoffeln (Rezept hier).

Ich habe den Braten im Slowcooker gemacht. Es gibt aber auch die Möglichkeit, ihn im Backofen bei relativer niedriger Temperatur über 5 Stunden zu garen, da wird er auch sehr gut und butterzart!

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Zutaten:

  • 400 ml kalte Rinderbrühe
  • 500 ml Cidre
  • 150 ml Balsamico weiss
  • 150 g Balsamico dunkel
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 TL Rosmarin getrocknet oder zwei Zweig frischer
  • 5 Nelken
  • 10 Wachholderbeeren
  • 1,5 kg Rinderbraten

Zwiebel in Scheiben schneiden und mit allen anderen Zutaten vermischen. Das Fleisch 4-5 Tage darin marinieren, ab und zu wenden.

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  • 1 Stange Lauch
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Karotten
  • 1 Apfel
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • Marinade
  • 2 TL Rinderbrühe (Paste)
  • 2 TL Mediterrane Gemüsebrühe selbstgemacht (Rezept hier) oder andere Brühe
  • 2 TL Preiselbeermarmelade
  • 2 TL Soßengewürz selbstgemacht (Rezept hier) oder mehr Brühe
  • Fleur de Sel, schwarzer Pfeffer
  • eventuell Soßenbinder
  • 1/8 l Sahne

Den Braten aus der Marinade nehmen. Mit Küchenkrepp trockentupfen und salzen. Die Marinade durchsieben. Karotten und Apfel schälen und würfeln. Staudensellerie und Lauch in Stücke schneiden.

Zubereitung im Slowcooker.

Den Slowcooker auf Fry stellen und die Temperatur auf 180 Grad hochschalten. Olivenöl in den Topf geben und den Braten von allen Seiten scharf anbraten. Wer in seinem Topf nicht braten kann, kann das Fleisch auf dem Herd anbraten und dann in den Topf geben. Das Gemüse in den Topf geben und mit anrösten.

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Zucker zugeben und weitere 5 Minuten braten. Tomatenmark, 500 ml der Marinade und Rinderbrühe mit der Gemüsebrühe zugeben. Einmal aufkochen lassen, dann auf 8 Stunden / 75 Grad bzw. Low einstellen.

Die restliche Marinade auf dem Herd auf 1/4  reduzieren.

Den Braten rausnehmen und 10 Minuten stehen lassen. Die Soße in einen Topf sieben, die reduzierte Marinade vom Herd zugeben und etwas einkochen lassen. Mit Preiselbeermarmelade, Soßengewürz, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Soßenbinder andicken und Sahne unterrühren.

Zubereitung im Backofen:

Backofen auf 140 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Das Fleisch rundherum salzen und im Öl von allen Seiten scharf anbraten. Das Gemüse und den Apfel zum Fleisch geben und mit anrösten. Zucker zugeben und weitere 5 Minuten braten. Tomatenmark, 250 ml der Marinade und Rinderbrühe mit der Gemüsebrühe zugeben.

Braten in den Backofen geben und bei 140 Grad 5 Stunden ohne Deckel garen. Immer wieder von der Marinade angießen, bis alles aufgebraucht ist.

Den Braten rausnehmen und 10 Minuten stehen lassen. Die Soße in einen Topf durchsieben und etwas einkochen lassen. Mit Preiselbeermarmelade, Soßengewürz, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Soßenbinder andicken und Sahne unterrühren.

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4 Kommentare

  1. Hallo Valesa, ich liebe Sauerbraten und dieses Rezept hatte es mir angetan; am WE habe ich den eingelegten Braten zubereitet und war verwundert, dass das Gemüse am Ende der Garzeit nicht gar bzw. roh war und ich es nicht, so wie ich es kenne, durch ein Sieb streichen und der Soße zufügen konnte. Woran kann das liegen? Das Fleisch war geschmacklich sehr lecker, allerdings auch nicht so weich, wie ich es mir erhofft hatte.
    Das Limoncello – Tiramisu habe ich schon zweimal zubereitet und es ist genial. Danke für das tolle Rezept.

    • Damit das Fleisch super zart wird, musst du ein sehr gutes Stück nehmen! Ich lasse mich da immer von meinem Metzger beraten, von daher kann ich dir jetzt gar nicht sagen, welches Stück das war! Bei mir ist es jedenfalls immer butterweich! Das Gemüse wird durch das langsame Garen bei niedriger Temperatur eben nicht weich und soll auch gar nicht für die Soße genommen werden, da diese dann einen ganz anderen Geschmack bekommen würde! Du könntest es aber einfach dazu servieren, wenn du es nicht weg machen möchtest! LG Valesa

      • Hallo Valesa,
        vielen Dank für Ihre Antwort; ich bin slow cooking Neuling und es hat mich mit dem Gemüse schon etwas irritiert, aber wie gesagt, die Soße war sehr lecker und vor allem nicht so sauer.
        Ich hatte ein Stück Bio Rinderschmorbraten, also eigentlich das richtige Stück Fleisch m. E.
        Butterweich hätte ich es wirklich gerne, denn das hat mich am Sauerbraten immer gestört, die Soße gut und das Fleisch recht „dröge“.
        Liebe Grüße
        Tanja

      • DAs Gute am Slowcooking ist ja, dass du Fleisch jederzeit länger drin lassen kannst, wenn es noch nicht weich genug ist – ohne dass es zu trocken wird!

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