Amerikanischer Butter-Vollkorntoast

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Aufgrund einer Lesernachfrage bin ich darauf gekommen, mal aus meinem Standardrezept  für Amerikanischen Buttertoast einen Vollkorntoast zu machen.Ich mache mein Toastbrot immer mit einem Hefevorteig mit Buttermilch, den ich am Tag vorher ansetze.

Wie auch beim Amerikanischen Toastbrot habe ich noch 100 g von meinem italienischen Sauerteig, Lievito Madre, mit in den Brotteig gegeben. Aber auch ohne Lievito wird es wirklich lecker und geht sehr gut auf. Wenn man also keinen hat, kann man ihn einfach weglassen und etwas mehr Hefe verwenden. Wer viel selbst bäckt, kann die Lievito selbst herstellen. Es ist eigentlich ganz leicht, braucht nur ein bisschen Zeit! Wie das gemacht wird, ist hier zu finden! Das Brot ist sehr lecker geworden und eine etwas gesündere Alternative zum vollkornfreien Amerikanischen Buttertoast! Ich habe 4 kleine Förmchen genommen, die Menge reicht ansonsten für 2 normale Kuchen-Kastenformen.

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Zutaten für 4 kleine oder 2 große Kastenformen:

Hefevorteig:

  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 280 g Buttermilch
  • 120 g Milch
  • 5 g frische Hefe
  • 5 g Salz

Alle Zutaten miteinander verkneten und 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank oder auf den kühlen Balkon stellen (ich hatte meinen heute Nacht bei 14 Grad auf dem Balkon). Möglichst 1-2 Stunden vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Hauptteig:

  • Hefevorteig
  • 400 g Weizenmehl 550
  • 400 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Weizenkleie
  • 360 g Buttermilch
  • 100 g Milch
  • 50 g Wasser
  • 80 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 23 g Salz
  • 3 TL enzymaktives Gerstenmalz (kann auch weggelassen werden)
  • 10 g Hefe wenn kein Lievito Madre vorhanden ist)
  • 100 g Lievito Madre, am Vortag gefüttert und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen (falls vorhanden, ansonsten einfach weglassen und 10 g mehr Hefe verwenden)

Den Hefevorteig mit dem Mehl, der Buttermilch, Weizenkleie, Wasser, dem Zucker, Lievito Madre, Gerstenmalz und Salz in die Teigschüssel geben.

Die Milch etwas erwärmen, die Hefe darin auflösen und dazugeben.

Alles 5 Minuten bei kleinster Geschwindigkeit verkneten, dann nochmal 3 Minuten bei höchster Geschwindigkeit. Die Butter in kleinen Stücken in die Schüssel geben und nochmal 2 Minuten auf mittlerer Stufe unterkneten. Den Teig in der Schüssel abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf ein Backbrett geben, ein paar mal falten und rundwirken. 1 weitere Stunde abgedeckt ruhen lassen.

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Den Teig dann in 200 g kleine Stücke teilen,  jeden Teigling ein  paar mal falten und rundwirken. Fladen formen und diese aufrollen.

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Die aufgerollten Fladen kommen dann nebeneinander in eine gefettete Kastenform.

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Du kannst den Teig aber auch einfach in 2-3 Teiglinge teilen (je nach Größe der Form) und zu großen Fladen formen, diese dann aufrollen und in die Form legen. Beachte bitte, dass der Teig gut 2-3 mal so hoch wird, wie er jetzt ist!!!! Er hat einen enormen Ofentrieb!

Den Teig in der Form 50 Minuten gehen lassen. Er ist jetzt schon gut doppelt so hoch und geht beim Backen noch über den Rand der Formen.

Die Brote bei 200 Grad in den Ofen geben und 40 – 50 Minuten backen. Nach 30 Minuten auf 180 Grad runterschalten. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden. Nach 10 Minuten die Tür kurz öffnen und den Dampf abziehen lassen.

Das Brot rausnehmen und mit dem Bräunwisch (großer Brotpinsel) und Wasser abstreichen.

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23 thoughts

  1. Liebe Valesa, das ist eines meiner ersten Brote, die richtig gut gelungen sind und super schmecken und auch richtig aufgegangen sind. Ich hatte keinen LM und habe anstelle dessen Dinkelsauerteig genommen, hat super geklappt. Ich freu mich total über dieses Toastrezept, weil ich so gerne weiches Vollkornbrot esse, besonders gerne Vollkornstuten und das Toast ist ein bisschen wie Stuten. Jetzt noch Fragen…..kann ich das Rezept eins zu eins mit Dinkel machen, also Dinkelvollkornmehr, Dinkelmehr? Und kann ich es auch ganz aus frisch gemahlenem Vollkornmehl backen, ohne Weißmehlanteil? LG und vielen Dank dir für die tolle Seite und dieses Brot 🙂

    1. Liebe Barbara, freut mich zu hören! Ich experimentiere zur Zeit viel mit Vollkorn und werde mich mal an einen reinen Vollkorntoast rantasten! Einfach Dinkel nehmen kannst du nicht, da man mit Dinkel ganz anders vorgehen muss! Ich habe noch einen Urkorntoast im Blog! Hast du den schon gesehen? Der ist mit 60 % Urkorn, also Vollkornmehl! LG Valesa

      1. hallo Valesa, nein, habe ich noch nicht gesehen……das Urkorntoast….ich schaue gleich mal. Und gut, dann mach ich das Toastbrot einfach erst mal genau so weiter. Schmeckt super und alle anderen, sogar mein kleiner Enkel, sind begeistert 🙂 und ich erst mal

  2. Hallo liebe Valesa, ich bin gerade dabei deinen Vollkorn-Toast zu machen. Jetzt habe ich eine Frage. Muss in den Hauptteig auch noch Hefe rein, wenn ich LM habe? Falls nicht, muss ich dann die Milch trotzdem erwärmen? Vielen Dank liebe Grüße Patricia

    1. Wenn du den Teig genau nach Rezept machst, würde ich noch Hefe dazugeben, damit er schön fluffig wird! Oder du lässt den Teig über Nacht gehen! LG Valesa

  3. Hallo Valeska,
    der Toast sieht sehr lecker aus! Ich würde ihn allerdings gerne komplett aus frisch gemahlenem Kamut backen. Hast du damit Erfahrung? Man braucht ca. 10% mehr Flüssigkeit, das weiß ich. Aber braucht man auch mehr Hefe?
    Liebe Grüße Andrea

    1. Komplett mit Vollkorn würde ich auf jeden Fall mehr Hefe nehmen! Ich habe schon mit Kamut gebacken, allerdings weiß ich nicht, ob du da mehr Flüssigkeit brauchst. Aber wenn du ein wenig Erfahrung mit Brotteigen hast, merkst du das sicher. Er sollte jedenfalls nicht mehr so kleben! LG Valesa

  4. Liebe Valessa! Vielen Dank für dein tolles Rezept. Da ich keine Weizenkörner hatte, habe ich einfach Dinkel genommen. Das erste Toast, welches mir gelungen ist. Es schmeckt köstlich. Ist schön wattig und locker und der Dinkel gibt einen etwas nussigen Geschmack 👍👍👏👏. Top, liebe Grüße Gabi

  5. Dein Toast sieht großartig aus….habe echt ne Menge verpasst…11 Tage Urlaub und man kommt schon nicht mehr nach. Das Rezept werde ich sofort abspeichern…
    Lieben Gruß
    Dagmar

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