Emmer-Joghurt-Krüstchen im Topf


Logo

♥♥♥

img_7704

♥♥♥

Ich backe zur Zeit sehr gerne mit Emmermehl, weil das einen unglaublich leckeren Geschmack hat! Daher wollte ich jetzt auch mal ein einfaches Rezept für ein Topfbrot machen. Teige für Topfbrote lasse ich immer 1-2 Tage im Kühlen gehen. Ich mache mittlerweile meistens, wenn ich sowieso grad Brotteig mache, gleich Teig für ein Topfbrot mit und backe es dann 2 Tage später.

Bei diesem Brot habe ich einfach mal wieder alles in einem verknetet und ohne irgendwelche weiteren Schritte 48 Stunden gehen gelassen. Am Backtag wurde der Teig dann nur einmal durchgeknetet und gefaltet, durfte anschließend nochmal 90 Minuten gehen und kam dann direkt im heißen Topf in den Backofen. Wer das Brot gleich morgens, ohne Aufwärm- oder Gehzeiten, backen möchte, kann am Abend vorher den Teigling aus dem kühlen Teig direkt formen, in einen Gärkorb geben und nochmal Kühlstellen. Er kann dann morgens gleich, wenn Ofen und Topf heiß sind, gebacken werden. So hat man z.B. für ein spätes Wochenend-Frühstück noch warmes und frisches Brot auf dem Tisch!

Ich bin mehr wie begeistert vom Ergebnis. Es ist megamäßig aufgegangen, hat eine sehr schöne luftige Krume und eine knackige Kruste – und natürlich den typisch leckeren Geschmack von Emmer!

♥♥♥

img_7723

♥♥♥

img_7707

♥♥♥

Zutaten für 1 Brot

  • 200 g Emmer oder Emmervollkornmehl
  • 25 g Roggensauerteig aus dem Kühlschrank
  • 50 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank (wenn keiner da ist, einfach weg lassen)
  • 100 g Dinkelmehl 1050
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 75 g griechischer Joghurt
  • 230 g Wasser
  • 3 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 1 TL Backmalz inaktiv

 

Zubereitung im Thermomix

Hefe mit dem Wasser, Salz, Backmalz, Joghurt, Roggensauer, Lievito und Zuckerrübensirup in den Topf geben und auf Stufe 3 / 60 Sekunden vermischen. Restliche Zutaten dazu geben und 4 Minuten / Teigstufe kneten.

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Zutaten in die Schüssel geben. 1 Minute auf niedrigster Stufe und 5 Minuten auch höchster kneten.

♥♥♥

Den Teig in eine große Schüssel füllen und 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. 40-48 Stunden kalt stellen (ich stelle den Teig in den kühlen Hausflur, ca. 10-12 Grad).

Den Teig bei Raumtempertur 2 Stunden stehen lassen. Auf ein Backbrett geben und mehrmals falten. Rundwirken und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen geben.

img_7682

Abgedeckt 90 Minuten gehen lassen.

Einen gusseisernen Topf (oder anderen, in dem man Brot backen kann) mit Deckel in den Backofen stellen und 30 Minuten vor Ende der Gärzeit den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

Den Topf rausholen (Vorsicht!! Sehr heiß!), Deckel abnehmen und das Brot vorsichtig mit dem Schluss nach oben in den Topf stürzen.

img_7684

Deckel auf den Topf legen und zurück in den Ofen geben. Auf der untersten Schiene 45 Minuten backen.

img_7705

♥♥♥

Advertisements

31 Kommentare

  1. Liebe Valesa,
    dieses Rezept hab ich gleich mal angesetzt. Weil kein fester griechischer Joghurt da war, normaler Joghurt und etwas weniger Wasser.
    Aber eine Frage zum Topf. ….. ich habe leider noch keinen gusseisernen Topf, nehme daher den Römertopf. Bislang allerdings immer ungewässert in den kalten Ofen. Kann ich den Römer auch einfach wie einen gusseisernen Topf vorheizen?
    Ich danke dir schon mal für deinen Erfahrungsschatt
    Lg

    Gefällt 1 Person

    • Ich habe leider noch nie im Römer so ein Brot gebacken, nur mal den kalten Topf mit dem Teigling in den Ofen geschoben! Ich glaube, es besteht beim Vorheizen ohne den Teigling beim Römertopf immer die Gefahr, dass er springt! Es würde z.B. auch in einer Glasschüssel für den Backofen gehen oder in einer Auflaufform! LG Walesa

      Gefällt mir

  2. Hallo Valesa!
    Was für ein mega genialer Blog. Vor kurzem habe ich ihn entdeckt und jetzt bin ich total im Brotbackfieber. Habe gleich alle drei verschiedenen Sauerteige angesetzt und bin restlos begeistert. Mit meiner Freundin backe ich deine Rezepte um die Wettervorhersage 🙂
    Meine Eltern und Schwiegereltern versorge ich auch mit frischem Brot, deshalb mache ich oft doppelte oder dreifache Menge. Muss ich da die Knetzeiten verändern? Und teile ich den ganzen Teig am besten gleich in drei Stücke und falte dann oder lass ich besser den Teig zuerst im ganzen gehen?
    Die letzten Brote waren nämlich leider etwas fest. Oder an was könnte das noch liegen? Das Emmer- Joghurt- Krüstchen ist geschmacklich echt sehr lecker…
    Tausend Dank für die hammer Rezepte. Dickes Lob und dich!

    Gefällt 1 Person

    • Vielen Dank liebe Anna! Wenn du mehr Teig machst, ist es besser, ihn erst mal noch am Stück zu lassen und erst nach dem ersten gehen zu teilen! So allgemein kann ich deine Frage nicht beantworten… da müßte ich schon wissen, welches Brot du konkret meinst!? LG Valesa

      Gefällt mir

      • Danke für den Tipp.
        Bin einfach noch totaler Anfänger und für jeden Tipp dankbar…
        Das Emmer- Joghurt- Krüstchen war zu fest. Einfach nicht fluffig. Hab mich aber streng an das Rezept gehalten. Geschmacklich sehr gut. Nur eine zu feste Krume.
        Gerade habe ich das Odenwälder Quarkbrot im Ofen. Das sieht klasse aus…Danke!
        Grüßle Anna

        Gefällt 1 Person

      • Ja. Mit LM und Sauerteig…
        Habe es dann im Römertopf gebacken. Ein anderes aus dem Topf war wunderbar gelungen.
        Meinst du es liegt vielleicht doch an der Masse?
        Oder an der Knetzeit?

        Gefällt 1 Person

      • Nein, das eher nicht! Die Knetzeit verlängert sich jetzt nicht mit mehr Teig! Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht wirklich erklären, wenn du immer alles gleich machst! Du hast den Teig auch nicht kürzer oder länger gehen gelassen oder irgendwas in der Art? LG Valesa

        Gefällt mir

  3. Hallo Valesa,
    ich bin eigentlich auf der Suche nach einem einfachen Rezept für die Lievito Madre hier gelandet und habe mich total festgelesen.
    Ich liebe Dinkelbrote in allen Variationen. Kann ich wohl den Emmer-Anteil durch Dinkelvollkornmehl ersetzen? Müsste ich dann am Wasseranteil schrauben? Oder evtl. besser ein Dinkel-Kochstück herstellen?
    LG
    Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Das kannst du machen! Da dann der Dinkelanteil sehr hoch ist, würde ich einfach eher Quark wie Joghurt nehmen, vielleicht ein bisschen mehr, als im Rezept (dann weniger Schüttflüssigkeit) – damit bist du auf der sicheren Seite! LG Valesa

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s