Bauernkruste

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Nachdem ich heute aus der Kur nach Hause gekommen bin, musste ich natürlich erst mal ein Brot backen, ich hatte je regelrechten Entzug! Mein Mann hat bereits gestern den Sauerteig angesetzt, so konnte ich gleich heute nachmittag ans Werk gehen! Ich habe ein einfaches Sauerteig-Mischbrot gemacht, dass bei der Wärme natürlich super aufgegangen ist und super lecker geworden ist! Kein Vergleich mit den Broten, die ich bei meinem Kur-Aufenthalt gegessen habe! Endlich wieder gutes Brot!

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Zutaten für 1 großes oder 2 kleine Brote
Gesäuerter Hefevorteig

  • 200 g Wasser
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 20 g Roggensauerteig Anstellgut
  • 4 g Salz
  • 3 g frische Hefe

Alle Zutaten vermischen und über Nacht 14-16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Hauptteig

  • 100 g Weizenmehl 550
  • 150 g Weizenmehl 1050
  • 150 g Dinkelmehl 1050
  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 15 g Salz
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 2 g frische Hefe
  • 2 TL Backmalz
  • 220 g Wasser
  • 80 g Buttermilch

 

Zubereitung in der Teigmaschine

Alle Teigzutaten in die Teigmaschine geben und 4 Minuten auf kleinster Stufe vermischen. Weitere 3 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.

Zubereitung im Thermomix

Sauerteig, Wasser, Buttermilch, Salz und Zuckerrübensirup in den Topf geben und auf Stufe 3 / 37 Grad / 1 Minute vermischen. Mehl und Backmalz in den Topf geben und auf der Teigstufe / 3 Minuten verkneten.

♥♥♥

Den Teig auf ein bemehltes Backbrett geben, mehrmals falten, rundwirken und 1 Stunde gehen lassen. Nach 30 Minuten nochmal falten und rundwirken.

Den Teig noch einige Male falten, zu einem runden Laib formen. Mit dem Schluss nach oben in einen bemehlten Gärkorb legen.

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90-120 Minuten gehen lassen. Mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech legen. Einfacher ist es natürlich, den Teig gleich mit dem Schluss nach unten in den Korb zu legen und dann auf das Blech zu stürzen. Ich habe es nur so rum gemacht, weil das Brot bereits beim gehen so schön aufgerissen ist!

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Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Das Brot 20 Minuten backen. Den Ofen auf 200 Grad runterschalten und weitere 30 Minuten backen. Gleich beim Einschießen den Backofen schwaden. Nach 10 Minuten den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann.

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♥♥♥

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32 thoughts on “Bauernkruste”

  • Hallo Valesa ,ich habe seit ei paar Tagen die Kenwood Chef XL und kenn mich noch nicht so aus.Was meinst du mit mittlerer Geschwindigkeit ? Danke im voraus

    • Ich habe die CC und da ist die niedrigste Geschwindigkeit min. Und die mittlere bzw. eigentlich die höchste, weil sie für Beotteige nicht höher gestellt werden darf, die Stufe 1! LG Valesa

  • Hallo, mein Sauerteig ist morgen fertig. Kann ich ihn dann sofort plus Hefe und Salz als vorteig verwenden oder muss er dann noch Mal 16 Stunden mit der Hefe gehen?

    • Beim ersten Mal kannst du die komplette Menge abnehmen, sofern er schon genügend Triebkraft hat! Wenn z.B. im Rezept steht, dass du aus je hundert g Wasser und Mehl und zwanzig g ASG einen Sauerteig ansetzen sollst, nimmst du einfach zweihundertzwanzig g von deinem angesetzten Teig ab! Der Rest kommt dann in den Kühlschrank und ist dann zukünftig dein ASG! LG Valesa

  • Ich habe eine Frage zum Sauerteig: da steht meist dass er 12-16 h bei Zimmertemperatur stehen muss. Und das ist mein Problem.. bis ich von der Arbeit komme steht der Sauerteig locker 19-21 h. Ist das zu lange oder gibt es eine Möglichkeit dass trotzdem zu backen? Grüße

  • Auch dieses Rezept ist super! Habe nur Vollkornmehl verwendet und vor dem Gehen nochmal 15gr Hefe dazu getan (neuer Sauerteig). Dann den Teilg halbiert und 2 Brote geformt. Sind gut geworden. Zum Geschmkann ich noch nix sagen, zu heiß.
    Danke!

  • Hallo Valesa,
    ich möchte mit Altbrot backen, da es mir immer in der Seele weh tut, wenn ich mein gutes selbst gebackenes Brot den Hühnern oder gar der Abfalltonne überlassen muss. Wo kann ich bei diesem Rezept Altbrotmehl einsetzen?

    • Liebe Ulli, das ist nicht so einfach, das in einen Teig mit einzurechnen, da würde ich mich lieber an bestehende Rezepte halten! Besonders gut ist Altbrot, wenn du es röstest und dann feinmahlst! So kannst du es auch in größeren Mengen machen und aufbewahren! Demnächst kommt im Blog ein Rezept damit, ist schon fertig, sehr lecker und mit länger Frischhaltung! LG Valesa

      • Genau so habe ich es schon gemacht. ich habe das trocken gewordene Brot in hauchdünne Scheiben geschnitten und Luftgetrocknet. Bein nächsten Aufheizen des Backofens habe ich es noch geröstet und dann im Thermomix zu feinem Mehl gemahlen. Jetzt wartet es in einem Schraubglas auf seine Verwendung. Ich freu mich schon sehr auf das neue Rezept und möchte mich bei dir herzlich für deine super gute Arbeit hier bedanken.

  • Hallo,dein Block ist super, danke für deine tollen Rezepte, eine Frage zum Falten: du schreibst mehrmals falten, was bedeutet das? Ohne Ruhepause dazwischen,hintereinander den Teig falten?LG Michaela

  • Hallo Valesa,
    Ich bin durch die Thermomix- Zeitung auf deinen Blog aufmerksam geworden. Diese Anschaffung hat sich schon einmal sehr gelohnt. Herzlichen Dank für deine tollen Rezepte. Ich habe deine Sauerteige und das Backmalz schon hergestellt und einige leckere Brote nachgebacken. Super! Diese Bauernkruste ist ebenfalls super lecker. Meine Familie ist begeistert…tolle Kruste…..Wie bewahrst du deine Brote am besten auf, sodass die Kruste nicht weich wird?
    Und warum hat du eine oftmals sehr lange Gehzeit?
    Lieben Gruß
    Martina

    • Vielen Dank liebe Martina! Ich bewahre meine Brot immer in einem Küchenhandtuch auf und lege es so in eine Brotbox aus Metall! Die langen Gehzeit bewirken, dass das Brot mehr Aroma entwickelt, besser aufgeht und außerdem sehr viel bekömmlich ist! Man weiss mittlerweile aus Studien, dass viele Menschen heute Probleme mit normalem Brot haben, weil die gängigen Brote nicht mehr lange Gehzeiten haben, sondern alles schnell und leider auch oft mit künstlichen Zusätzen gebacken wird. Durch das lange Gehen bauen sich bestimmte Zuckermoleküle ab, die nach 4 Stunden so gut wie verschwunden sind und die bei den meisten Menschen, die Brot nicht vertragen, der Übeltäter sind – nicht wie viel fälschlicherweise meinen .. Gluten! Ich musste selbst lange Zeit glutunfreies Brot essen, weil ich das Problem auch hatte. Mittlerweile lasse ich alle Brot- und Brötchenteige lange, oft sogar über Nacht gehen und kann wieder so viel Brot essen, wie ich möchte! LG Valesa

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